Spiegelgleichungsrechner
Bestimmen Sie Bildweite und Vergrößerung aus Brennweite, Gegenstandsweite und der vorzeichenbehafteten Gleichung für sphärische Spiegel.
Über die Spiegelgleichung
Beispiele zur Spiegelgleichung
Diese Beispiele zeigen reelle und virtuelle Bilder mit der Vorzeichenkonvention des Rechners.
| Spiegel und Gegenstand | Bildergebnis | Deutung |
|---|---|---|
| f = 10 cm, do = 30 cm | di = 15 cm, M = -0.5 | Ein konkaver Spiegel erzeugt ein verkleinertes, umgekehrtes reelles Bild. |
| f = -10 cm, do = 30 cm | di = -7.5 cm, M = 0.25 | Ein konvexer Spiegel erzeugt ein verkleinertes, aufrechtes virtuelles Bild. |
| f = 10 cm, do = 5 cm | di = -10 cm, M = 2 | Innerhalb der Brennweite erzeugt ein konkaver Spiegel ein vergrößertes, aufrechtes virtuelles Bild. |
So lösen Sie die Spiegelgleichung
- Geben Sie für einen konkaven Spiegel eine positive, für einen konvexen eine negative Brennweite ein.
- Geben Sie den positiven Abstand des reellen Gegenstands zum Spiegel ein.
- Wählen Sie Spiegelgleichung lösen, um Bildweite und Vergrößerung zu berechnen.
- Deuten Sie Position und Ausrichtung anhand der Vorzeichen und der Bildart.
Häufige Fragen zur Spiegelgleichung
Welches Vorzeichen muss die Brennweite haben?
Für einen konkaven Sammelspiegel verwenden Sie eine positive Brennweite, für einen konvexen Zerstreuungsspiegel eine negative.
Was bedeutet eine negative Bildweite?
Das Bild ist virtuell und erscheint hinter dem Spiegel. Die reflektierten Strahlen treffen sich an dieser scheinbaren Bildposition nicht tatsächlich.
Was bedeutet eine negative Vergrößerung?
Eine negative Vergrößerung bedeutet, dass das Bild gegenüber dem Gegenstand umgekehrt ist. Ihr Betrag gibt weiterhin das Verhältnis von Bildhöhe zu Gegenstandshöhe an.
Was passiert, wenn der Gegenstand im Brennpunkt liegt?
Im idealen paraxialen Modell verlaufen die reflektierten Strahlen parallel und das Bild liegt im Unendlichen. Die Formel für eine endliche Bildweite hat deshalb den Nenner null.
Kann ich andere Einheiten als Zentimeter verwenden?
Ja, verwenden Sie für Brennweite und Gegenstandsweite dieselbe Längeneinheit. Die berechnete Bildweite hat diese Einheit, die Vergrößerung bleibt einheitenlos.