Driftgeschwindigkeitsrechner
Berechnen Sie die Driftgeschwindigkeit von Ladungsträgern und die Stromdichte aus elektrischem Feld, Mobilität und Ladungsträgerkonzentration.
Über die Driftgeschwindigkeit
Beispiele zur Driftgeschwindigkeit
| Eingaben | Ergebnisse | Einordnung |
|---|---|---|
| E = 0.01 V/m, μ = 0.0043 m²/V·s, n = 8.5e28 1/m³ | v = 0.000043 m/s; J = 5.855956e5 A/m² | Eine metalltypische Ladungsträgerdichte erzeugt schon bei winziger Driftgeschwindigkeit eine erhebliche Stromdichte. |
| E = 100 V/m, μ = 0.14 m²/V·s, n = 1e20 1/m³ | v = 14 m/s; J = 224.3047 A/m² | Vereinfachtes Halbleiterbeispiel mit höherer Mobilität und weniger Ladungsträgern. |
| E = 5 V/m, μ = 0.05 m²/V·s, n = 2e21 1/m³ | v = 0.25 m/s; J = 80.1088 A/m² | Driftgeschwindigkeit und Stromdichte skalieren beide linear mit der elektrischen Feldstärke. |
So berechnen Sie die Driftgeschwindigkeit
- Geben Sie den Betrag der elektrischen Feldstärke in Volt pro Meter ein.
- Geben Sie die Mobilität des betreffenden Ladungsträgers in Quadratmetern pro Voltsekunde ein.
- Tragen Sie die Konzentration beweglicher Ladungsträger pro Kubikmeter ein, bei Bedarf in wissenschaftlicher Schreibweise.
- Wählen Sie Driftgeschwindigkeit berechnen, um Geschwindigkeit und Stromdichte anzuzeigen.
Häufige Fragen zur Driftgeschwindigkeit
Warum driften Elektronen so langsam?
Elektronen werden häufig gestreut und bewegen sich thermisch weitgehend zufällig. Das Feld erzeugt nur einen kleinen gerichteten Mittelwert, selbst bei beträchtlichem Strom.
Breitet sich Elektrizität mit der Driftgeschwindigkeit aus?
Nein. Änderungen des elektromagnetischen Feldes breiten sich im Stromkreis viel schneller aus, als einzelne Ladungsträger durch den Leiter driften.
Was ist Ladungsträgermobilität?
Die Mobilität beschreibt die Driftgeschwindigkeit pro Einheit der elektrischen Feldstärke. Sie hängt von Material, Temperatur, Verunreinigungen und Ladungsträgertyp ab.
Warum zeigt der Rechner eine positive Geschwindigkeit?
Er zeigt die Beträge von Driftgeschwindigkeit und Stromdichte. Elektronen driften entgegen dem Feld, während die technische Stromrichtung mit dem Feld übereinstimmt.
Wann gilt die lineare Formel nicht mehr?
Bei ausreichend hohen Feldstärken können Streuung und Geschwindigkeitssättigung zu nichtlinearem Verhalten führen. Für Bauelementberechnungen ist dann ein feldabhängiges Mobilitätsmodell nötig.