Rechner zum Hookeschen Gesetz

Berechne Federkraft, Federkonstante, Auslenkung und gespeicherte elastische Energie mit dem linearen Hookeschen Gesetz.

Mit dem Hookeschen Gesetz rechnen
Wähle die gesuchte Größe und gib die beiden bekannten positiven Werte in Newton, Metern und Newton pro Meter ein.

Über das Hookesche Gesetz

Das Hookesche Gesetz beschreibt den annähernd linearen Zusammenhang zwischen angelegter Kraft und Verformung in vielen elastischen Systemen. Bei einer Feder ist der Kraftbetrag gleich Federkonstante mal Auslenkung aus der Gleichgewichtslage. Die Federkonstante beschreibt die Steifigkeit in Newton pro Meter: Ein größerer Wert bedeutet mehr Kraft für dieselbe Dehnung oder Stauchung. Dieser Rechner stellt dieselbe Beziehung um und ermittelt Kraft, Steifigkeit oder Auslenkung aus den beiden anderen bekannten Größen. In Vektorform wirkt die Rückstellkraft entgegen der Auslenkung und wird daher häufig mit einem Minuszeichen geschrieben. Der Rechner zeigt positive Beträge, da es um die Größe und nicht um die Richtung geht. Wird eine Feder in positiver Richtung gedehnt, wirkt ihre Rückstellkraft zum Gleichgewicht; bei Stauchung kehrt sich die Richtung um. Lege eine Koordinatenkonvention fest, wenn die Richtung in einer Mechanikaufgabe wichtig ist. Das lineare Modell gilt nur im elastischen Arbeitsbereich des Materials oder der Feder. Bei großem Federweg, anliegenden Windungen, verlorener Vorspannung einer Zugfeder oder nahe der Elastizitätsgrenze kann die reale Kraft-Weg-Kurve nichtlinear werden. Bleibende Verformung bedeutet, dass der Körper nicht vollständig in seine Ausgangsform zurückkehrt; das einfache Modell konstanter Steifigkeit ist dann ungeeignet. Herstellerangaben zu zulässiger Last und Federweg haben bei der Auslegung stets Vorrang. Die bei langsamer Belastung gespeicherte elastische Energie beträgt die Hälfte der Federkonstante mal Auslenkung zum Quadrat. Bei einer linearen Feder entspricht sie auch der Hälfte der Endkraft mal Auslenkung. Sie entsteht, weil die Kraft während der Bewegung von null auf den Endwert ansteigt. Der Rechner zeigt diesen Wert nach Bestimmung aller drei Hookeschen Größen. Dynamische Systeme können diese Energie mit kinetischer Energie austauschen, während Dämpfung einen Teil der mechanischen Energie in Wärme umwandelt. Federkonstanten lassen sich durch mehrere bekannte Lasten und die Anpassung der Steigung von Kraft über Weg messen. Mehrere Federn werden je nach Anordnung unterschiedlich kombiniert: Parallel addieren sich Steifigkeiten, in Reihe Nachgiebigkeiten. Temperatur, Ermüdung, Fertigungstoleranzen, Einbaugeometrie und Vorspannung beeinflussen das reale Verhalten. Nutze den Rechner für ideale statische Abschätzungen und Unterrichtsaufgaben und prüfe kritische Mechanismen mit Lieferantendaten und Versuchen. Trage Augenschutz und sichere belastete Federn, da gespeicherte Energie bei Bauteil- oder Halterungsversagen schlagartig freiwerden kann.

Beispiele zum Hookeschen Gesetz

Bekannte GrößenBerechnete GrößeSzenario
k = 200 N/m, x = 0.25 mF = 50 NMäßige Federdehnung.
F = 150 N, x = 0.5 mk = 300 N/mSteifigkeit aus Messwerten bestimmen.
F = 100 N, k = 500 N/mx = 0.2 mAuslenkung vorhersagen.
k = 25000 N/m, x = 0.1 mF = 2500 NVereinfachte Fahrwerksfeder.

So verwendest du das Hookesche Gesetz

  1. Wähle, ob du Kraft, Federkonstante oder Auslenkung berechnen möchtest.
  2. Gib die zwei bekannten positiven Größen in den angezeigten SI-Einheiten ein.
  3. Wähle Hookesches Gesetz berechnen, um die lineare Federgleichung zu lösen.
  4. Prüfe die berechnete Größe und elastische Energie sowie die Einsatzgrenzen der Feder.

Häufige Fragen zum Hookeschen Gesetz

Warum ist die Rückstellkraft manchmal negativ?

Das Minuszeichen zeigt, dass die Federkraft der Auslenkung aus der Gleichgewichtslage entgegenwirkt. Der Rechner zeigt den Betrag, daher ist die angezeigte Kraft positiv.

Was beschreibt die Federkonstante?

Sie beschreibt die Steifigkeit in Newton pro Meter. Eine steifere Feder benötigt mehr Kraft für eine bestimmte Dehnung oder Stauchung.

Gilt das Hookesche Gesetz für jede Verformung?

Nein, es gilt bei annähernd proportionaler Kraft und Auslenkung. Große Wege, anliegende Windungen, nichtlineare Geometrie oder bleibende Verformung erfordern ein anderes Modell.

Wie wird die elastische Energie berechnet?

Bei einer linearen Feder ist sie die Hälfte der Steifigkeit mal Auslenkung zum Quadrat. Das entspricht der Fläche unter der Kraft-Weg-Geraden von der Gleichgewichts- bis zur Endlage.

Kann der Rechner mehrere Federn abbilden?

Er akzeptiert eine Ersatzfederkonstante. Addiere bei Parallelschaltung die Steifigkeiten; bei Reihenschaltung addierst du ihre Kehrwerte und bildest daraus wieder den Kehrwert. Gib dann den Ersatzwert ein.