Rechner für das Brustkrebs-Rückfallrisiko
Erkunde, wie Tumorgröße, Grad, Lymphknoten, Hormonrezeptoren und HER2-Status eine Fünfjahres-Schätzung beeinflussen können.
Über das Rückfallrisiko bei Brustkrebs
Beispiele für Rückfallschätzungen
| Klinische Faktoren | Schätzung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1.5 cm, Grad 1, 0 Lymphknoten, HR-positiv, HER2-negativ | 8.0% | Günstige eingegebene Faktoren halten die Lernschätzung niedrig. |
| 2.0 cm, Grad 2, 1 Lymphknoten, HR-positiv, HER2-negativ | 17.0% | Ein höherer Grad und ein befallener Lymphknoten erhöhen die Schätzung. |
| 3.0 cm, Grad 3, 2 Lymphknoten, HR-negativ, HER2-positiv | 39.0% | Mehrere ungünstige Eingabefaktoren erhöhen die Lernschätzung. |
So verwendest du den Rückfallrechner
- Entnimm dem Pathologiebefund die invasive Tumorgröße, den histologischen Grad und die Anzahl positiver Lymphknoten.
- Wähle den dokumentierten Hormonrezeptor- und HER2-Status.
- Wähle Rückfallrisiko schätzen, um den vereinfachten Fünfjahres-Prozentwert anzuzeigen.
- Besprich das Ergebnis mit einer onkologischen Fachkraft, die ein validiertes Modell und den Behandlungskontext berücksichtigen kann.
Häufige Fragen zu Brustkrebsrezidiven
Ist das der Oncotype-DX-Rezidivscore?
Nein. Oncotype DX ist ein proprietärer genomischer Test an Tumorgewebe. Dieser Rechner nutzt keine Genexpression und kann diesen Score nicht reproduzieren.
Berücksichtigt die Schätzung den Therapienutzen?
Es wird kein konkreter Effekt von Operation, Bestrahlung, endokriner Therapie, Chemotherapie oder zielgerichteter Therapie modelliert. Behandlung kann das Risiko erheblich ändern; besprich den individuellen absoluten Nutzen mit dem Onkologieteam.
Was bedeutet hormonrezeptorpositiv?
In der Regel exprimieren die Tumorzellen Östrogenrezeptoren, Progesteronrezeptoren oder beide. Genaue Definitionen und therapeutische Folgen ergeben sich aus dem Pathologiebefund und der klinischen Beurteilung.
Ist Rückfallrisiko dasselbe wie Überleben?
Nein. Rezidiv und Sterblichkeit sind unterschiedliche Endpunkte, und viele Rückfälle lassen sich behandeln. Ein Rezidivprozentsatz darf nicht als Überlebensprozentsatz verstanden werden.
Kann dieses Ergebnis die Behandlung steuern?
Nein. Therapieentscheidungen erfordern validierte Evidenz, vollständige Stadienbestimmung, den Gesundheitszustand und ein informiertes Gespräch mit Fachärzten.