VTE-Risikoscore-Rechner für die Schwangerschaft
Fassen Sie ausgewählte vorgeburtliche Risikofaktoren für venöse Thromboembolien als Grundlage für ein informiertes Gespräch mit dem geburtshilflichen Team zusammen.
Zur VTE-Risikobewertung in der Schwangerschaft
Beispiele für VTE-Scores in der Schwangerschaft
| Ausgewählte Faktoren | Score und Kategorie | Einordnung |
|---|---|---|
| Alter 28, BMI 24, keine aufgeführten Faktoren | 0; niedrigerer Score | Die in diesem Werkzeug enthaltenen Faktoren ergeben keine Zusatzpunkte. |
| Alter 36, BMI 32, aktuell rauchend | 3; höherer Score | Alter, BMI und Rauchen ergeben jeweils einen Punkt. |
| Alter 38, BMI 42, frühere VTE, Thrombophilie | 10; höherer Score | Bedeutende Vorerkrankungen prägen diese vereinfachte Gesamtsumme. |
So verwenden Sie den VTE-Rechner für die Schwangerschaft
- Geben Sie das aktuelle Alter und den BMI vor der Schwangerschaft ein.
- Wählen Sie Ja für jeden aufgeführten Faktor, der aktuell oder früher zutrifft.
- Berechnen Sie den Score und prüfen Sie die relative Kategorie.
- Besprechen Sie die Faktorenliste mit einer geburtshilflichen Fachperson für eine vollständige leitliniengestützte Beurteilung.
Häufige Fragen zum VTE-Risiko in der Schwangerschaft
Was ist eine VTE?
VTE steht für venöse Thromboembolie und umfasst tiefe Venenthrombose und Lungenembolie. Eine Lungenembolie kann lebensbedrohlich sein und muss dringend behandelt werden.
Brauche ich bei einem höheren Score Blutverdünner?
Nicht allein deswegen. Ärztliches Fachpersonal muss die passende Leitlinie anwenden und Blutungsrisiko, Schwangerschaftsphase, Geburtsplanung sowie hier nicht erfasste Einzelheiten berücksichtigen.
Warum wird der BMI vor der Schwangerschaft verwendet?
Viele geburtshilfliche Bewertungssysteme ordnen den BMI anhand des Werts bei der ersten Vorsorge oder vor der Schwangerschaft ein. Normale Gewichtszunahme in der Schwangerschaft ist nicht mit diesem Ausgangswert gleichzusetzen.
Wann sollte das Risiko neu beurteilt werden?
Die Bewertung wird üblicherweise bei veränderten Umständen und nach der Entbindung wiederholt. Krankenhausaufnahme, Immobilität, Infektion, Operation, Kaiserschnitt oder andere Komplikationen können das Risiko verändern.
Welche Symptome erfordern sofortige Hilfe?
Plötzliche Atemnot, Brustschmerzen, Bluthusten, Kollaps oder ein neu einseitig geschwollenes, schmerzendes Bein müssen dringend ärztlich abgeklärt werden. Warten Sie bei solchen Symptomen nicht auf einen Online-Score.