Titrationsrechner
Berechne eine unbekannte Molarität oder ein Volumen aus Titrationsdaten und der Stöchiometrie der ausgeglichenen Reaktion.
Über Titrationsberechnungen
Titrationsbeispiele
Diese Beispiele wenden die Äquivalenzbeziehung auf gängige Laborsituationen an.
| Bekannte Daten | Berechneter Wert | Einordnung |
|---|---|---|
| 25 mL Analytlösung, 20 mL Maßlösung mit 0.100 mol/L, 1:1 | Analyt mit 0.080 mol/L | Eine Säure-Base-Titration mit einprotoniger Säure. |
| Analyt mit 0.200 mol/L, 30 mL, Maßlösung mit 0.100 mol/L, 1:2 | 120 mL Maßlösung | Pro Einheit Analyt reagieren zwei Einheiten Titrant. |
| Analyt mit 0.150 mol/L, 10 mL, 15 mL Maßlösung, 1:1 | Maßlösung mit 0.100 mol/L | Gesucht ist die bei der Einstellung bestimmte Konzentration der Maßlösung. |
So verwendest du den Titrationsrechner
- Gleiche die Reaktionsgleichung aus und bestimme die Koeffizienten von Analyt und Titrant.
- Wähle die zu berechnende Molarität oder das Volumen.
- Gib die drei bekannten Messwerte in den angezeigten Einheiten ein.
- Gib beide stöchiometrischen Koeffizienten als positive ganze Zahlen ein.
- Berechne das Ergebnis und runde es entsprechend deiner experimentellen Genauigkeit.
Häufig gestellte Fragen
Welche Gleichung nutzt der Titrationsrechner?
Er setzt die Stoffmenge des Analyten geteilt durch dessen Koeffizienten mit der Stoffmenge des Titranten geteilt durch dessen Koeffizienten gleich. Jede Stoffmenge ergibt sich aus Molarität mal Volumen.
Kann ich beide Volumina in Millilitern eingeben?
Ja, solange beide Volumenangaben in Millilitern erfolgen. Die gleichen Umrechnungsfaktoren kürzen sich beim Umstellen der Gleichung heraus.
Wann sind beide Koeffizienten eins?
Verwende eins und eins, wenn ein Mol Analyt mit einem Mol Titrant reagiert. Prüfe dieses Verhältnis stets anhand der ausgeglichenen Gleichung, statt es vorauszusetzen.
Ist der Endpunkt gleich dem Äquivalenzpunkt?
Der Äquivalenzpunkt ist der theoretische stöchiometrische Punkt, der Endpunkt das beobachtete Signal. Ein geeigneter Indikator oder ein Messgerät hält die Abweichung klein, aber nicht zwingend bei null.
Warum müssen alle Eingaben positiv sein?
Molarität, Volumen und stöchiometrische Koeffizienten müssen in diesem Modell größer als null sein. Null oder negative Werte beschreiben nicht die vorgesehene Titrationsbeziehung.