Rechner für die theoretische Ausbeute chemischer Reaktionen
Bestimmen Sie die maximale Produktmasse aus einem limitierenden Edukt und den Koeffizienten der ausgeglichenen Reaktion.
Über die theoretische Ausbeute
Beispiele zur theoretischen Ausbeute
Diese Beispiele zeigen, wie Massenumrechnung und Koeffizientenverhältnisse die maximale Produktmenge bestimmen.
| Reaktionsdaten | Theoretische Ausbeute | Stöchiometrie |
|---|---|---|
| 10 g bei 50 g/mol; Edukt 2, Produkt 1; Produkt 100 g/mol | 10 g Produkt | Zwei Mol Edukt bilden ein Mol Produkt. |
| 18 g bei 18 g/mol; Edukt 1, Produkt 2; Produkt 44 g/mol | 88 g Produkt | Ein Mol Edukt bildet zwei Mol Produkt. |
| 5 g bei 25 g/mol; Koeffizienten 1:1; Produkt 40 g/mol | 8 g Produkt | Ein Stoffmengenverhältnis von eins zu eins. |
So berechnen Sie die theoretische Ausbeute
- Gleichen Sie die Reaktion aus und bestimmen Sie das limitierende Edukt.
- Geben Sie Masse und molare Masse des limitierenden Edukts ein.
- Geben Sie Edukt- und Produktkoeffizient aus der ausgeglichenen Gleichung ein.
- Geben Sie die molare Produktmasse ein und berechnen Sie die maximale Produktmasse.
- Runden Sie das Ergebnis entsprechend der Genauigkeit der gemessenen Eingaben.
Häufig gestellte Fragen
Was ist die theoretische Ausbeute?
Sie ist die stöchiometrisch vorhergesagte maximale Produktmenge aus dem limitierenden Edukt. Sie setzt vollständige Umsetzung ohne Verluste oder Nebenreaktionen voraus.
Wie erkenne ich das limitierende Edukt?
Berechnen Sie mit der ausgeglichenen Gleichung die mögliche Produktstoffmenge aus jedem verfügbaren Edukt. Das Edukt mit der kleinsten Produktmenge ist limitierend.
Warum werden molare Massen benötigt?
Ausgeglichene Gleichungen verknüpfen Stoffmengen in Mol, nicht Massen in Gramm. Molare Massen wandeln die gemessene Eduktmasse in Stoffmenge und die vorhergesagte Produktstoffmenge zurück in Masse um.
Kann die tatsächliche Ausbeute die theoretische übersteigen?
Ein nachweislich reines und trockenes Produkt sollte das stöchiometrische Maximum nicht überschreiten. Werte über 100 Prozent deuten meist auf Lösungsmittel, Verunreinigung oder Messprobleme hin.
Wie beeinflusst die Reagenzreinheit die Ausbeute?
Für die stöchiometrische Berechnung zählt nur die Masse des aktiven Edukts. Multiplizieren Sie die eingewogene Masse vor der Eingabe mit dem Reinheitsanteil.