Kalibrierkurven-Rechner
Passen Sie eine lineare Kalibrierkurve an, prüfen Sie Gleichung und R-Quadrat und rechnen Sie ein unbekanntes Messsignal in eine Konzentration um.
Über Kalibrierkurven
Beispiele für Kalibrierkurven
Diese Beispiele zeigen lineare Antworten mit unterschiedlichen Steigungen und Achsenabschnitten.
| Standards und unbekannte Probe | Berechnetes Ergebnis | Interpretation |
|---|---|---|
| x: 0, 1, 2, 3; y: 0.1, 2.1, 4.1, 6.1; unbekanntes y: 5.1 | x = 2.5; y = 2x + 0.1 | Eine vollkommen lineare Antwort mit kleinem Blindwertversatz. |
| x: 1, 2, 3; y: 3, 5, 7; unbekanntes y: 9 | x = 4; y = 2x + 1 | Die unbekannte Probe liegt ein Intervall über dem höchsten Standard. |
| x: 0, 5, 10; y: 0, 10, 20; unbekanntes y: 12 | x = 6; y = 2x | Eine Kalibrierung mit Achsenabschnitt null wandelt das Signal zwölf in die Konzentration sechs um. |
So berechnen Sie eine unbekannte Konzentration
- Geben Sie die Standardkonzentrationen aufsteigend und durch Kommas getrennt ein.
- Geben Sie die zugehörigen Messsignale in genau derselben Reihenfolge ein.
- Geben Sie das gemessene Gerätesignal der unbekannten Probe ein.
- Wählen Sie Konzentration berechnen und prüfen Sie Konzentration, Gleichung und R-Quadrat.
Häufige Fragen zu Kalibrierkurven
Was bedeutet die Steigung einer Kalibrierkurve?
Die Steigung misst die analytische Empfindlichkeit, also die Signaländerung pro Konzentrationseinheit. Eine größere Steigung bedeutet eine stärkere Geräteantwort auf dieselbe Konzentrationsänderung.
Welcher R-Quadrat-Wert ist gut?
Werte nahe eins zeigen meist eine gute lineare Übereinstimmung. Der akzeptable Grenzwert hängt vom Verfahren ab; auch Residuenmuster und Qualitätskontrollen sind zu bewerten.
Kann ich eine Probe außerhalb des Standardbereichs verwenden?
Die Gleichung kann einen extrapolierten Wert berechnen, doch außerhalb des Kalibrierbereichs steigt meist die Unsicherheit. Sicherer ist es, die Probe in den validierten Bereich zu verdünnen oder aufzukonzentrieren.
Spielen die Konzentrationseinheiten eine Rolle?
Alle Standards müssen dieselbe Konzentrationseinheit verwenden. Die berechnete unbekannte Konzentration erhält automatisch diese Einheit, da die Regression die Skalierung der x-Achse beibehält.
Warum sollte ein Blindstandard einbezogen werden?
Ein Blindwert hilft, das Hintergrundsignal zu quantifizieren, und verankert das untere Kurvenende. Ob er in die Regression eingeht, richtet sich nach dem validierten Analyseverfahren.