Atomökonomie-Rechner
Ermitteln Sie die theoretische Materialeffizienz einer chemischen Reaktion und bewerten Sie ihr Potenzial für grüne Chemie.
Über den Atomökonomie-Rechner
Beispiele zur Atomökonomie
Mit Koeffizienten gewichtete Massen zeigen die Unterschiede in der theoretischen Effizienz verschiedener Reaktionswege.
| Eingaben | Ergebnis | Reaktion |
|---|---|---|
| Edukte 4 und 32; gewünschtes Produkt 36 | 100.00% | Summen der ausgeglichenen Wassersynthese |
| Edukt 180; gewünschtes Ethanol 92 | 51.11% | Glucosegärung |
| Edukte 28 und 6; gewünschtes Ammoniak 34 | 100.00% | Summen des Haber-Verfahrens |
| Edukte 138.1 und 102.1; gewünschtes Aspirin 180.2 | 75.02% | Aspirinsynthese |
So verwenden Sie den Atomökonomie-Rechner
- Gleichen Sie die Reaktionsgleichung aus und multiplizieren Sie jede Molmasse mit ihrem stöchiometrischen Koeffizienten.
- Geben Sie alle mit Koeffizienten gewichteten Eduktmolmassen durch Kommas getrennt ein.
- Geben Sie die mit dem Koeffizienten gewichtete Molmasse des gewünschten Produkts ein.
- Tragen Sie optional die Reaktionsgleichung ein und wählen Sie Atomökonomie berechnen.
Häufige Fragen zur Atomökonomie
Was ist eine gute Atomökonomie?
Je näher der Wert an 100 Prozent liegt, desto mehr Eduktmasse wird zum gewünschten Produkt. Ob ein Wert akzeptabel ist, hängt von verfügbaren Wegen, Sicherheit, Energie, Lösungsmitteln und der Bedeutung unvermeidbarer Nebenprodukte ab.
Ist Atomökonomie dasselbe wie prozentuale Ausbeute?
Nein. Die Atomökonomie ist durch die Reaktionsstöchiometrie festgelegt und beschreibt theoretischen Abfall. Die prozentuale Ausbeute misst die tatsächlich erhaltene im Verhältnis zur theoretischen Produktmenge.
Sind die Gleichungskoeffizienten wichtig?
Ja. Jede Molmasse muss mit ihrem Koeffizienten in der ausgeglichenen Gleichung multipliziert werden. Ohne Koeffizienten kann ein plausibel wirkender, chemisch aber falscher Prozentsatz entstehen.
Sollten Katalysatoren und Lösungsmittel einbezogen werden?
Katalysatoren werden normalerweise regeneriert und Lösungsmittel sind keine stöchiometrischen Edukte. Die klassische Atomökonomie schließt sie daher aus. Umfassendere Prozesskennzahlen sollten ihren Verbrauch und ihre Umweltwirkungen berücksichtigen.
Kann die Atomökonomie über 100 Prozent liegen?
Nein. Wegen der Massenerhaltung kann das gewünschte Produkt nicht mehr stöchiometrische Masse enthalten als alle Edukte zusammen. Ein Ergebnis über 100 Prozent weist auf unvereinbare Massen oder Koeffizienten hin.