Rechner zum Satz von Tschebyscheff
Berechnen Sie verteilungsfreie Wahrscheinlichkeitsgrenzen und das Intervall innerhalb einer gewählten Zahl von Standardabweichungen um den Mittelwert.
Zum Satz von Tschebyscheff
Beispiele zum Satz von Tschebyscheff
Die Beispiele zeigen, wie k sowohl die Intervallbreite als auch den garantierten Mindestanteil bestimmt.
| Eingaben | Ergebnis | Interpretation |
|---|---|---|
| μ = 100, σ = 15, k = 2 | 75%; [70, 130] | Mindestens drei Viertel der Werte liegen zwischen 70 und 130. |
| μ = 50, σ = 4, k = 3 | 88.89%; [38, 62] | Mindestens acht Neuntel der Werte liegen höchstens zwölf Einheiten vom Mittelwert entfernt. |
| μ = 20, σ = 2, k = 4 | 93.75%; [12, 28] | Ein breiteres Intervall liefert eine höhere garantierte Untergrenze. |
So verwenden Sie den Rechner
- Geben Sie das arithmetische Mittel der Verteilung oder des Datensatzes ein.
- Geben Sie die nichtnegative Standardabweichung in denselben Maßeinheiten ein.
- Wählen Sie eine Anzahl von Standardabweichungen k größer als eins.
- Wählen Sie Grenzen berechnen, um garantierten Anteil und Intervall anzuzeigen.
Häufige Fragen zum Satz von Tschebyscheff
Setzt der Satz eine Normalverteilung voraus?
Nein. Er gilt für jede Verteilung mit endlichem Mittelwert und endlicher Varianz, unabhängig von ihrer Form. Deshalb sind die Grenzen konservativer als Regeln für Normalverteilungen.
Warum muss k größer als eins sein?
Bei k = 1 ergibt die Formel die Untergrenze null und damit keine nützliche Information. Werte über eins liefern einen positiven garantierten Anteil.
Ist der angezeigte Prozentsatz exakt?
Nein. Er ist der garantierte Mindestanteil im Intervall. Der tatsächliche Anteil kann größer, unter den Voraussetzungen des Satzes aber nicht kleiner sein.
Kann ich Stichprobenmittelwert und Stichprobenstandardabweichung verwenden?
Ja, für eine beschreibende Grenze dieser Stichprobe. Eine Verallgemeinerung auf die Grundgesamtheit benötigt geeignete Stichprobenannahmen und Populationsschätzungen.
Was unterscheidet Tschebyscheff von der empirischen Regel?
Die empirische Regel setzt eine annähernde Normalverteilung voraus und liefert engere Prozentwerte. Tschebyscheff macht keine Formannahme und bietet daher allgemeinere Garantien.