Kriechverhältnis-Rechner
Vergleichen Sie tatsächliche und theoretische Ausgabe, um Wirkungsgrad und Leistungsverlust zu bestimmen.
Über Kriechverhältnis und Systemwirkungsgrad
Beispiele zum Kriechverhältnis
Diese Beispiele verwenden dieselben Einheiten für tatsächliche und theoretische Ausgabe.
| Eingaben | Ergebnisse | Einordnung |
|---|---|---|
| Tatsächlich 85, theoretisch 100 | Verhältnis 0.85; Wirkungsgrad 85% | Die Ausgabe liegt 15% unter der Referenz. |
| Tatsächlich 72 kW, theoretisch 80 kW | Verhältnis 0.90; Wirkungsgrad 90% | Das System liefert neun Zehntel der Nennleistung. |
| Tatsächlich 102 Einheiten, theoretisch 100 Einheiten | Verhältnis 1.02; Wirkungsgrad 102% | Die gemessene Ausgabe übersteigt die gewählte Referenz. |
So berechnen Sie das Kriechverhältnis
- Messen Sie die tatsächliche Systemausgabe im zu bewertenden Betriebszustand.
- Geben Sie die zugehörige theoretische, ideale oder Nennausgabe in derselben Einheit ein.
- Wählen Sie Kriechverhältnis berechnen, um tatsächliche durch theoretische Ausgabe zu teilen.
- Betrachten Sie Dezimalverhältnis, prozentualen Wirkungsgrad und Leistungsverlust gemeinsam.
Häufig gestellte Fragen
Welche Formel verwendet der Rechner?
Das Kriechverhältnis ist tatsächliche Ausgabe geteilt durch theoretische Ausgabe. Der Wirkungsgrad entspricht diesem Verhältnis mal hundert Prozent.
Hat das Kriechverhältnis eine Einheit?
Nein. Gleiche Einheiten kürzen sich bei der Division heraus, daher ist es dimensionslos. Beide Eingaben müssen trotzdem dieselbe Einheit und dieselbe Größe darstellen.
Was bedeutet ein Kriechverhältnis unter eins?
Die tatsächliche Ausgabe liegt unter der gewählten theoretischen Referenz. Der angezeigte Leistungsverlust beziffert den Unterschied in Prozent.
Kann der Wirkungsgrad über hundert Prozent liegen?
Rechnerisch ja, wenn die tatsächliche Ausgabe über der Referenz liegt. Prüfen Sie Referenzdefinition, Einheiten, Betriebsbedingungen und Messungen vor der Interpretation.
Kann das Verhältnis die Verlustursache diagnostizieren?
Nein. Es misst die Größe der Ausgabelücke, nicht deren Ursache. Weitere Versuche sind nötig, um Reibung, Wärme, Kalibrierung, Belastung und andere Einflüsse zu unterscheiden.