Rechner für hydrostatischen Druck
Berechnen Sie Flüssigkeitsdruck in beliebiger Tiefe aus Dichte, Fallbeschleunigung und Höhe der Flüssigkeitssäule.
Über hydrostatischen Druck
Beispiele für hydrostatischen Druck
Typische Flüssigkeitssäulen mit derselben Relativdruckgleichung berechnet.
| Eingaben | Druck | Einordnung |
|---|---|---|
| Wasser, 1000 kg/m³, 10 m, 9.80665 m/s² | 98,066.5 Pa | Ungefährer Relativdruck zehn Meter unter einer Süßwasseroberfläche. |
| Meerwasser, 1025 kg/m³, 30 m, 9.80665 m/s² | 301,554.49 Pa | Höhere Dichte und Tiefe erhöhen den Druck beim Tauchen. |
| Öl, 850 kg/m³, 5 m, 9.81 m/s² | 41,692.5 Pa | Weniger dichtes Öl erzeugt bei gleicher Tiefe weniger Druck als Wasser. |
So berechnen Sie hydrostatischen Druck
- Geben Sie die Fluiddichte in Kilogramm pro Kubikmeter ein.
- Geben Sie die vertikale Tiefe unter der Oberfläche in Metern ein.
- Behalten Sie die Normfallbeschleunigung bei oder ersetzen Sie sie durch den örtlich passenden Wert.
- Wählen Sie Druck berechnen, um den Relativdruck in Pascal und Kilopascal zu sehen.
Häufige Fragen zum hydrostatischen Druck
Wie lautet die Formel für hydrostatischen Druck?
Der Relativdruck ist Fluiddichte mal Fallbeschleunigung mal vertikale Tiefe. Mit SI-Einheiten wird das Ergebnis in Pascal angegeben.
Enthält das Ergebnis den Atmosphärendruck?
Nein, der Rechner liefert nur den Relativdruck der Flüssigkeitssäule. Addieren Sie den Oberflächendruck, wenn Sie Absolutdruck benötigen.
Warum steigt der Druck mit der Tiefe?
Ein tieferer Punkt trägt eine höhere und schwerere Flüssigkeitssäule. Dieses größere Gewicht pro Fläche erzeugt einen höheren Druck.
Ändert die Tankform den Druck am Boden?
Bei einem gleichmäßigen ruhenden Fluid ändert die Tankform den hydrostatischen Druck in gleicher vertikaler Tiefe nicht. Sie beeinflusst aber die Gesamtkraft, weil die belastete Fläche unterschiedlich sein kann.
Welche Dichte soll ich für Wasser verwenden?
1,000 kg/m³ ist eine praktische Näherung für Süßwasser. Verwenden Sie bei höheren Genauigkeitsanforderungen einen temperaturabhängigen Wert oder etwa 1,025 kg/m³ für typisches Meerwasser.