Frequenz berechnen
Geben Sie die Zykluszahl und die gemessene Zeit in Sekunden ein.
Über die Frequenz
Die Frequenz beschreibt, wie oft ein wiederkehrendes Ereignis innerhalb eines festen Zeitintervalls auftritt. Sie begegnet uns überall in Physik und Technik: Ein Pendel schwingt, ein Rad dreht sich, ein elektrisches Signal oszilliert und eine Schallwelle wiederholt ihr Druckmuster. Die SI-Einheit ist Hertz, abgekürzt Hz. Ein Hertz bedeutet einen vollständigen Zyklus pro Sekunde. Dieser Rechner nutzt den direkten Zusammenhang: Frequenz ist gleich Zykluszahl geteilt durch verstrichene Zeit. Beobachtet ein Sensor 120 vollständige Schwingungen in zwei Sekunden, beträgt die Frequenz 60 Hz.
Ein Zyklus muss eine vollständige Wiederholung darstellen, die stets vom gleichen Punkt der Bewegung oder Wellenform aus gemessen wird. Bei einer rotierenden Welle kann eine volle Umdrehung als Zyklus gelten. Bei einer Welle misst man von einem Wellenberg zum nächsten entsprechenden Wellenberg. Teilzyklen können als Dezimalzahlen eingegeben werden, wenn die Beobachtung diese Genauigkeit erlaubt. Längere Messintervalle verringern meist den Einfluss von Reaktionszeit und Zählunsicherheit. Rechnen Sie die Zeit vor der Eingabe immer in Sekunden um: Minuten werden mit 60 multipliziert, Millisekunden durch 1,000 geteilt.
Die Periodendauer ist die Dauer eines Zyklus und der Kehrwert der Frequenz. Eine Frequenz von 5 Hz hat daher eine Periodendauer von 0.2 Sekunden. Frequenz und Periodendauer enthalten dieselbe Information in unterschiedlicher Form: Die Frequenz betont Wiederholungen pro Sekunde, die Periodendauer die Zeit pro Wiederholung. Das Ergebnisfeld zeigt beide Werte für Zeitsteuerung, Signalanalyse, Schwingungsuntersuchungen, Drehbewegungen und Unterrichtsaufgaben an.
Reale Messungen sind mit Unsicherheit behaftet. Die angezeigten Stellen machen eine ungenaue Stoppuhr oder Zykluszählung nicht genauer. Runden Sie das Endergebnis deshalb auf eine sinnvolle Anzahl signifikanter Stellen. Eine Zeit von null ist physikalisch nicht nutzbar, da Division durch null nicht definiert ist. Das Werkzeug akzeptiert null Zyklen als Ausdruck dafür, dass innerhalb eines positiven Beobachtungsintervalls keine vollständige Wiederholung stattfand. Bei praktischen Niederfrequenzmessungen sollten dennoch mindestens mehrere Zyklen beobachtet werden. Für veränderliche Signale liefert diese Berechnung eine mittlere Frequenz über das gewählte Intervall, keine Momentanfrequenz.
Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Formel für die Frequenz?
Die Frequenz ist die Anzahl abgeschlossener Zyklen geteilt durch die verstrichene Zeit in Sekunden. Die resultierende SI-Einheit ist Hertz, also Zyklen pro Sekunde.
Wie hängen Frequenz und Periodendauer zusammen?
Die Periodendauer ist eins geteilt durch die Frequenz, die Frequenz eins geteilt durch die Periodendauer. Eine höhere Frequenz bedeutet daher eine kürzere Dauer je Zyklus.
Kann ich die Zeit in Minuten verwenden?
Rechnen Sie Minuten vor der Eingabe durch Multiplikation mit 60 in Sekunden um. Zeitangaben in Sekunden sorgen dafür, dass das Ergebnis in Hertz ausgegeben wird.
Was bedeutet ein Hertz?
Ein Hertz bedeutet einen vollständigen Zyklus in jeder Sekunde. Bei einer Rotation kann das eine volle Umdrehung pro Sekunde sein.
Warum sollte ich mehrere Zyklen messen?
Die Zeitmessung über mehrere Zyklen verringert den relativen Einfluss von Start- und Stoppfehlern. Teilen Sie die gesamte Zykluszahl durch das vollständige Messintervall, um einen stabileren Mittelwert zu erhalten.