Budget für die berufliche Auszeit
Geben Sie Ausgaben und Einnahmen für die Monate ohne Arbeit ein.
Auszeit planen
Ein Auszeitbudget beginnt mit dem Geld, das während des Gehaltsstopps vom Konto abfließt. Der Rechner addiert regelmäßige und zusätzliche Monatskosten, zieht erwartete Einnahmen ab und multipliziert den Restbedarf mit der Zahl der Monate. Er vergleicht das Ziel mit dem aktuellen Guthaben und einem einfachen Wachstumsszenario. Das entgangene Gehalt wird als Opportunitätskosten angezeigt, nicht als während der Auszeit fällige Rechnung.
Listen Sie Wohnen, Krankenversicherung, Schulden, Essen, Verkehr, Abos, Angehörige, Reisen, Berufsbeiträge und Wiedereinstiegskosten sorgfältig auf. Trennen Sie einmalige von laufenden Kosten. Bei unsicheren Neben- oder Mieteinnahmen verwenden Sie einen vorsichtigen Wert und testen Sie einen Fall ohne diese Einnahmen. Halten Sie eine Notfallreserve getrennt.
Die Rendite ist eine Planannahme, keine garantierte Geldquelle. Kurzfristig benötigtes Geld sollte meist vor Marktverlusten und ungünstigem Abhebungszeitpunkt geschützt liegen. Die Schätzung verzinst das aktuelle Guthaben monatlich mit dem angegebenen Jahreszins, berücksichtigt aber keine Steuern, Gebühren oder Kontostandsänderungen nach Entnahmen. Prüfen Sie Krankenversicherung, Altersvorsorge und Leistungen nach dem Beschäftigungsende.
Beginnen Sie früh und verteilen Sie die Sparrate auf Ihre Arbeitsmonate. Prüfen Sie vorab Urlaubsregeln, Visa, Kredite und den Wiedereinstieg. Aktualisieren Sie den Plan, wenn sich Termine, Einnahmen, Ausgaben oder Guthaben ändern. Eine Auszeit kann außerdem nicht finanzielle Vorteile haben.
Erstellen Sie vor Beginn einen Entnahmeplan mit Monaten für Jahresversicherungen, Reisedeposits oder Kreditverlängerungen, die über dem normalen Monatsbudget liegen. So vermeiden Sie trotz ausreichender Gesamtsumme einen ungünstigen Liquiditätsengpass.