Kruskal-Wallis-H-Test-Rechner
Vergleichen Sie drei unabhängige Gruppen mit einem rangbasierten nichtparametrischen Test und erhalten Sie sofort H, Freiheitsgrade und p-Wert.
Über den Kruskal-Wallis-H-Test
Kruskal-Wallis-Beispiele
| Gruppen | Ergebnis | Interpretation |
|---|---|---|
| 1,2,3 | 4,5,6 | 7,8,9 | H = 7.2, p = 0.027324 | Klar geordnete Gruppen ergeben ein signifikantes Gesamtergebnis. |
| 1,4,7 | 2,5,8 | 3,6,9 | H = 0.8, p = 0.670320 | Vermischte Ränge liefern wenig Hinweise auf einen Gruppenunterschied. |
| 2,2,4 | 3,3,5 | 4,4,6 | Test mit Bindungskorrektur | Wiederholte Werte erhalten mittlere Ränge und eine Bindungskorrektur. |
So verwenden Sie den Kruskal-Wallis-Rechner
- Geben Sie die Beobachtungen der ersten unabhängigen Gruppe durch Kommas oder Leerzeichen getrennt ein.
- Geben Sie die entsprechenden numerischen Daten der zweiten und dritten unabhängigen Gruppe ein.
- Klicken Sie auf H-Test berechnen, um die zusammengeführten Beobachtungen zu ordnen und die bindungskorrigierte Statistik zu bestimmen.
- Vergleichen Sie den p-Wert mit Ihrem gewählten Signifikanzniveau und lesen Sie die Interpretation.
Häufige Fragen zum Kruskal-Wallis-Test
Wann sollte ich den Kruskal-Wallis-Test verwenden?
Zum Vergleich von drei oder mehr unabhängigen Gruppen, wenn die Verteilungsannahmen einer einfaktoriellen ANOVA fraglich sind. Er eignet sich auch für sinnvoll rangierbare ordinale Ergebnisse.
Zeigt ein signifikantes Ergebnis, welche Gruppen abweichen?
Nein. Eine signifikante H-Statistik zeigt nur, dass mindestens eine Gruppe abweicht. Zur Lokalisierung sind paarweise Post-hoc-Tests nötig.
Vergleicht der Test Mediane?
Er vergleicht die Rangverteilungen der Gruppen. Als Medianvergleich lässt er sich deuten, wenn die Gruppenverteilungen ähnlich geformte Streuungen aufweisen.
Wie werden Rangbindungen behandelt?
Gebundene Beobachtungen erhalten ihren mittleren Rang. Anschließend wird H durch den üblichen Bindungskorrekturfaktor geteilt, um die Chi-Quadrat-Näherung zu erhalten.
Welche Annahmen macht der Test?
Die Beobachtungen müssen innerhalb und zwischen den Gruppen unabhängig sein, die Zielvariable mindestens ordinal. Für verallgemeinerbare Schlussfolgerungen ist außerdem eine repräsentative Stichprobe wichtig.