Shockley-Diodenrechner
Berechnen Sie Durchlassstrom, Temperaturspannung und Leistung mit der Shockley-Gleichung.
Über die Shockley-Diodengleichung
Beispiele zur Shockley-Gleichung
Der Exponentialterm macht den Strom sehr empfindlich gegenüber Durchlassspannung und Idealitätsfaktor.
| Übergangsparameter | Durchlassstrom | Einordnung |
|---|---|---|
| Vd = 0 V, I0 = 1 nA, n = 1, T = 25°C | 0 A | Thermisches Gleichgewicht ohne Vorspannung |
| Vd = 0.3 V, I0 = 1 nA, n = 2, T = 25°C | 0.343 µA | Mäßige Vorwärtspolung |
| Vd = 0.6 V, I0 = 1 nA, n = 2, T = 25°C | 0.118 mA | Exponentieller Stromanstieg |
So verwenden Sie den Diodenrechner
- Geben Sie die Durchlassspannung am Diodenübergang ein.
- Geben Sie den Sperrsättigungsstrom aus Messdaten oder einem Bauteilmodell ein.
- Tragen Sie Idealitätsfaktor und Sperrschichttemperatur ein.
- Wählen Sie Diodenstrom berechnen und prüfen Sie Strom, Temperaturspannung und Leistung.
Häufig gestellte Fragen
Wie groß ist die Temperaturspannung bei Raumtemperatur?
Bei 25°C beträgt sie etwa 25.69 Millivolt. Sie steigt linear mit der absoluten Sperrschichttemperatur.
Welchen Idealitätsfaktor sollte ich verwenden?
Ein idealer diffusionsdominierter Übergang verwendet den Faktor eins. Reale Siliziumdioden liegen oft zwischen eins und zwei. Nutzen Sie verfügbare Modell- oder Messdaten.
Warum steigt der Diodenstrom so schnell?
Die Durchlassspannung steht im Exponenten der Shockley-Gleichung. Bereits Änderungen um wenige Vielfache der Temperaturspannung können den Strom um Größenordnungen verändern.
Modelliert der Rechner den Rückwärtsdurchbruch?
Nein. Die grundlegende Shockley-Gleichung beschreibt normale Vorwärtspolung und kleine Rückwärtsströme, nicht den Lawinen- oder Zenerdurchbruch.
Warum kann der berechnete Strom von der Datenblattkurve abweichen?
Reale Bauteile weisen Serienwiderstände, Leckmechanismen, Temperaturänderungen und Fertigungstoleranzen auf. Datenblattkurven berücksichtigen diese Effekte umfassender als die ideale Übergangsgleichung.