Padua-Score-Rechner
Bewerten Sie Risikofaktoren für venöse Thromboembolien bei internistischen stationären Patienten mit dem validierten Padua-Score.
Wählen Sie jeden Risikofaktor, der auf den internistischen stationären Patienten zutrifft.
Über den Padua-Score-Rechner
Beispiele zum Padua-Score
| Ausgewählte Faktoren | Score und Kategorie | Punkteberechnung |
|---|---|---|
| Keine aufgeführten Risikofaktoren | 0, niedriges Risiko | Es werden keine Punkte addiert. |
| Alter ab 70 Jahren, Adipositas, eingeschränkte Mobilität | 5, hohes Risiko | 1 plus 1 plus 3 Punkte |
| Frühere VTE und aktive Krebserkrankung | 6, hohes Risiko | 3 plus 3 Punkte |
| Kürzliche Operation, akute Infektion, Hormonbehandlung | 4, hohes Risiko | 2 plus 1 plus 1 Punkte |
So verwenden Sie den Padua-Score-Rechner
- Prüfen Sie Anamnese, Diagnosen, Mobilität, Medikamente und kürzliche Eingriffe des internistischen stationären Patienten.
- Wählen Sie alle aktuell vorhandenen Padua-Risikofaktoren aus; gewählte Faktoren werden hervorgehoben.
- Wählen Sie Padua-Score berechnen, um die gewichteten Punkte zu addieren.
- Interpretieren Sie Werte unter 4 als niedriges Risiko und Werte ab 4 als hohes Risiko.
- Bewerten Sie Blutungsrisiko und Kontraindikationen vor jeder Entscheidung zur Thromboseprophylaxe.
Häufige Fragen zum Padua-Score-Rechner
Für wen wurde der Padua-Score entwickelt?
Er wurde für erwachsene internistische stationäre Patienten validiert. Für chirurgische, geburtshilfliche, pädiatrische oder ambulante Patienten können andere Instrumente oder Vorgaben geeigneter sein.
Welcher Padua-Score zeigt ein hohes VTE-Risiko an?
Eine Summe ab 4 zeigt im validierten Modell ein hohes Risiko an. Werte unter 4 werden als niedriges Risiko eingestuft.
Welche Faktoren zählen am stärksten?
Aktive Krebserkrankung, frühere VTE, eingeschränkte Mobilität und bekannte Thrombophilie zählen jeweils drei Punkte. Diese Hauptfaktoren können einen Patienten einzeln nahe an die Hochrisikoschwelle oder darüber bringen.
Bedeutet ein hoher Score automatisch Antikoagulation?
Nein. Therapieentscheidungen erfordern auch die Bewertung von Blutungsrisiko, Kontraindikationen, Patientenpräferenzen und aktuellen Leitlinien. Der Score unterstützt das klinische Urteil, ersetzt es aber nicht.
Sollte der Padua-Score neu berechnet werden?
Eine Neubewertung kann sinnvoll sein, wenn sich Mobilität, Diagnosen oder Behandlungen während des Aufenthalts ändern. Die Dokumentation der zugrunde liegenden Faktoren macht spätere Überprüfungen verlässlicher.