Rechner für den Injury Severity Score
Fassen Sie regionale Werte der Abbreviated Injury Scale zu einem ISS für die Verletzungsschwere zusammen.
Über den Injury Severity Score
Beispiele zur ISS-Berechnung
Jedes Beispiel quadriert die drei höchsten Werte aus unterschiedlichen Körperregionen.
| Regionale AIS-Werte | ISS | Schweregrad |
|---|---|---|
| Kopf 3, Gesicht 1, Brustkorb 4, Bauch 1, Extremitäten 2, äußere Verletzungen 0 | 29 | Schweres Trauma |
| Kopf 3, Gesicht 1, Brustkorb 2, Bauch 0, Extremitäten 1, äußere Verletzungen 0 | 14 | Mittelschweres Trauma |
| Kopf 2, Gesicht 1, Brustkorb 2, Bauch 2, Extremitäten 0, äußere Verletzungen 0 | 12 | Mittelschweres Trauma |
So berechnen Sie den ISS
- Bestimmen Sie den höchsten gültigen AIS-Code in jeder der sechs ISS-Körperregionen.
- Geben Sie für jede Region eine ganze Zahl von 0 bis 6 ein.
- Starten Sie die Berechnung, um die drei höchsten regionalen Werte auszuwählen und zu quadrieren.
- Beurteilen Sie Summe und Schweregrad zusammen mit der vollständigen Traumauntersuchung.
Häufige Fragen zum Injury Severity Score
Wie wird der ISS berechnet?
Ermitteln Sie den höchsten AIS-Wert jeder Körperregion und wählen Sie daraus die drei höchsten regionalen Werte. Quadrieren Sie diese drei Werte und addieren Sie die Ergebnisse.
Was geschieht bei einem AIS-Wert von 6?
Jede AIS-6-Verletzung setzt den ISS definitionsgemäß auf 75. Sie entspricht einer Verletzung, die im AIS-System als derzeit nicht behandelbar eingestuft wird.
Welcher Wert weist auf ein schweres Trauma hin?
Ein ISS über 15 wird häufig als Schwelle für ein schweres Trauma verwendet. Lokale Protokolle und Forschungsdefinitionen können andere Kriterien vorsehen.
Können mehrere Verletzungen einer Region alle zählen?
Nein. Der klassische ISS verwendet nur den höchsten AIS-Wert jeder Körperregion. So können mehrere Verletzungen einer Region nicht alle drei Rechenterme belegen.
Sagt der ISS allein die Sterblichkeit voraus?
Höhere ISS-Werte korrelieren auf Gruppenebene mit schlechteren Ergebnissen, doch die individuelle Sterblichkeit hängt von vielen weiteren Faktoren ab. Physiologischer Zustand, Alter, Begleiterkrankungen und Versorgung sind nicht enthalten.