Beantworten Sie die sieben GAD-7-Fragen, um die Häufigkeit Ihrer Angstsymptome zu addieren und den üblichen Schweregrad im Screening einzuordnen.
GAD-7-Angsteinschätzung
Wählen Sie für jedes Symptom, wie häufig es Sie in den letzten zwei Wochen betroffen hat.
Über den GAD-7-Rechner
Die sieben Fragen umfassende Skala für generalisierte Angststörungen, kurz GAD-7, ist ein kurzer Selbstauskunftsfragebogen zum Screening. Sie fragt, wie häufig sieben typische Angstsymptome in den vergangenen zwei Wochen aufgetreten sind. Erfasst werden Nervosität, schwer kontrollierbare Sorgen, vielfältige Sorgen, Entspannungsschwierigkeiten, Unruhe, Reizbarkeit und die Angst vor einem schrecklichen Ereignis. Das Instrument soll die Symptomerfassung in der Primärversorgung, der psychischen Gesundheitsversorgung und der Forschung einheitlich und leicht wiederholbar machen.
Jede Antwort erhält null bis drei Punkte. Überhaupt nicht zählt null, an einigen Tagen einen, an mehr als der Hälfte der Tage zwei und beinahe jeden Tag drei Punkte. Die Summe aller sieben Antworten liegt zwischen null und 21. Üblicherweise gelten null bis vier als minimal, fünf bis neun als leicht, 10 bis 14 als mittelschwer und 15 bis 21 als schwer. Diese Kategorien beschreiben die Symptombelastung; sie beweisen keine generalisierte Angststörung oder andere Erkrankung.
Ein Score muss im klinischen Zusammenhang interpretiert werden. Körperliche Krankheiten, Medikamente, Substanzen, Schlafmangel, Traumata, Depressionen und situativer Stress können Antworten beeinflussen. Behandelnde fragen möglicherweise auch, wie stark die Symptome Arbeit, Aufgaben zu Hause oder Beziehungen erschweren. Auch eine relativ niedrige Summe kann wichtig sein, wenn ein einzelnes Symptom stark ausgeprägt oder der Alltag beeinträchtigt ist. Ein hoher Wert erfordert eine sorgfältige Beurteilung statt einer automatischen Diagnose.
Der GAD-7 eignet sich besonders zur Verlaufsbeobachtung. Wiederholungen in angemessenen Abständen helfen Betroffenen und Behandelnden zu besprechen, ob sich Symptome nach Beratung, Lebensstiländerungen, Medikamenten oder anderen Maßnahmen bessern, gleich bleiben oder verschlechtern. Vergleichbare Bedingungen und gleichbleibende Zeitpunkte erleichtern das Erkennen von Trends. Kleine Änderungen sollten nicht isoliert überbewertet werden, da normale Schwankungen und die aktuelle Situation die selbstberichtete Häufigkeit beeinflussen.
Dieser Rechner hält Antworten nur im Zustand der aktuellen Seite vor und führt eine einfache Addition aus. Er ersetzt keine vertrauliche Untersuchung durch qualifiziertes Fachpersonal. Wenn Angst anhält, belastet oder den Alltag beeinträchtigt, wenden Sie sich an eine medizinische Fachperson. Besteht unmittelbare Gefahr, sich selbst oder andere zu verletzen, oder können Sie Ihre Sicherheit nicht gewährleisten, kontaktieren Sie sofort den örtlichen Notdienst oder einen verfügbaren Krisendienst.
Beispiele für GAD-7-Scores
Antwortmuster
Score und Bereich
Einordnung
Alle sieben Antworten: Überhaupt nicht
0, minimal
Es werden keine Häufigkeitspunkte addiert.
Fünfmal An einigen Tagen, zweimal Überhaupt nicht
5, leicht
Fünf Antworten mit einem Punkt erreichen die leichte Schwelle.
Alle sieben: An mehr als der Hälfte der Tage
14, mittelschwer
Sieben Antworten mit zwei Punkten liegen am oberen Ende des mittelschweren Bereichs.
Alle sieben: Beinahe jeden Tag
21, schwer
Dies ist der höchstmögliche Screening-Score.
So nutzen Sie den GAD-7-Rechner
Denken Sie an die letzten zwei Wochen, nicht nur an Ihr heutiges Befinden.
Wählen Sie für jedes der sieben Symptome eine Häufigkeit.
Klicken Sie auf Score berechnen, sobald alle Fragen beantwortet sind.
Betrachten Sie die Summe und den üblichen Schweregrad nicht als Diagnose.
Besprechen Sie relevante Symptome und Einschränkungen mit einer qualifizierten medizinischen Fachperson.
Häufige Fragen zum GAD-7-Rechner
Was misst ein GAD-7-Score?
Er fasst zusammen, wie häufig sieben Angstsymptome innerhalb von zwei Wochen auftraten. Er dient der Erfassung der Symptomstärke im Screening, nicht als eigenständige Diagnose.
Welche GAD-7-Grenzwerte sind üblich?
Übliche Schwellen sind 5 für leichte, 10 für mittelschwere und 15 für schwere Symptome. Vorgeschichte und Alltagsbeeinträchtigung können die fachliche Einordnung verändern.
Kann ich mit dem GAD-7 meinen Verlauf beobachten?
Ja, wiederholte Werte helfen beim Gespräch über Veränderungen. Nutzen Sie ähnliche Zeitpunkte und Bedingungen und besprechen Sie Trends mit Ihrer behandelnden Fachperson.
Bedeutet ein niedriger Score, dass ich keine Hilfe brauche?
Nicht unbedingt. Leidensdruck, Einschränkungen, rasche Veränderungen oder Sicherheitsbedenken verdienen auch bei niedriger Summe Aufmerksamkeit.
Was soll ich bei einem schweren Ergebnis tun?
Vereinbaren Sie eine qualifizierte medizinische Abklärung, statt sich selbst zu diagnostizieren. Wenn Sie nicht sicher bleiben können, suchen Sie sofort Hilfe beim örtlichen Not- oder Krisendienst.