Charlson-Komorbiditätsindex-Rechner
Berechnen Sie den altersadjustierten Charlson-Score und erfassen Sie die gewichtete Komorbiditätslast.
Über den Charlson-Komorbiditätsindex
Beispiele für den Charlson-Score
Die Beispiele addieren Krankheitsgewichte und Alterspunkte.
| Patientenprofil | Altersadjustierter Score | Punkteberechnung |
|---|---|---|
| 45 Jahre; keine aufgeführte Erkrankung | 0 | Keine Krankheits- oder Alterspunkte |
| 64 Jahre; Herzinsuffizienz; Nierenerkrankung | 5 | Alter 2 + Herzinsuffizienz 1 + Nierenerkrankung 2 |
| 72 Jahre; metastasierter solider Tumor | 9 | Alter 3 + metastasierter Tumor 6 |
So berechnen Sie den CCI
- Wählen Sie die Alterskategorie für die altersadjustierte Version.
- Prüfen Sie die Krankenakte auf jede aufgeführte Komorbidität.
- Markieren Sie gesicherte Diagnosen, ohne leichte und schwere Kategorien doppelt zu zählen.
- Wählen Sie Charlson-Score berechnen, um Krankheits- und Alterspunkte zu summieren.
- Interpretieren Sie den Score anhand von Evidenz für die betreffende klinische Population.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet ein höherer Charlson-Score?
Er zeigt eine größere gewichtete Belastung durch Alter und Komorbidität. In untersuchten Populationen ist er meist mit höherem Sterberisiko verbunden.
Sollte das Alter immer einbezogen werden?
Nicht jede Umsetzung nutzt eine Altersanpassung. Verwenden Sie die im klinischen Protokoll, Forschungsartikel oder Vergleichsdatensatz angegebene Version.
Dürfen leichte und schwere Formen derselben Krankheit zählen?
In der Regel sollten sie nicht doppelt gezählt werden. Wählen Sie die höchste zutreffende Kategorie gemäß der verwendeten Definition.
Ist die Überlebensrate eine persönliche Prognose?
Nein, sie stammt aus einer historischen Populationsformel und lässt viele wichtige Prädiktoren aus. Eine aktuelle krankheitsspezifische Beurteilung eignet sich besser für die individuelle Prognose.
Kann der CCI allein eine Therapieentscheidung leiten?
Nein, er fasst Risiken zusammen und ist keine Therapieregel. Entscheidungen erfordern akute Schwere, Funktion, Präferenzen, Nutzen, Schäden und krankheitsspezifische Evidenz.