Sensitivitäts- und Spezifitätsrechner
Berechnen Sie Sensitivität, Spezifität, Vorhersagewerte und diagnostische Genauigkeit aus einer Konfusionsmatrix.
Über Sensitivität und Spezifität
Beispiele für Sensitivität und Spezifität
Diese Konfusionsmatrizen zeigen typische Muster diagnostischer Leistung.
| Konfusionsmatrix | Wichtige Ergebnisse | Interpretation |
|---|---|---|
| TP 80, FP 10, TN 90, FN 20 | Sensitivität 80%; Spezifität 90%; Genauigkeit 85% | Der Test erkennt vier von fünf Betroffenen und schließt neun von zehn Nichtbetroffenen korrekt aus. |
| TP 95, FP 20, TN 180, FN 5 | Sensitivität 95%; Spezifität 90%; Genauigkeit 91.67% | Die hohe Sensitivität ist nützlich, wenn übersehene Fälle besonders schwerwiegende Folgen haben. |
| TP 40, FP 5, TN 95, FN 10 | Sensitivität 80%; Spezifität 95%; Genauigkeit 90% | Die wenigen falsch positiven Fälle ergeben eine hohe Spezifität und einen positiven Vorhersagewert von 88.89%. |
So berechnen Sie die diagnostische Genauigkeit
- Zählen Sie richtig positive, falsch positive, richtig negative und falsch negative Ergebnisse einer Testpopulation.
- Tragen Sie jede nicht negative Fallzahl in das passende Feld ein.
- Wählen Sie Kennzahlen berechnen, um Sensitivität, Spezifität, Vorhersagewerte und Genauigkeit zu ermitteln.
- Interpretieren Sie die Kennzahlen gemeinsam und berücksichtigen Sie Prävalenz, Stichprobengröße und Fehlerfolgen.
Häufige Fragen zu Sensitivität und Spezifität
Was unterscheidet Sensitivität und Spezifität?
Die Sensitivität misst den Anteil tatsächlich positiver Fälle, die ein Test erkennt. Die Spezifität misst den Anteil tatsächlich negativer Fälle, die er korrekt ausschließt.
Welche Sensitivität oder Spezifität ist gut?
Es gibt keinen universellen Grenzwert, da akzeptable Leistung vom Einsatz und den Fehlerfolgen abhängt. Beim Screening zählt oft Sensitivität, bei der Bestätigung eher Spezifität.
Warum ändern sich Vorhersagewerte mit der Prävalenz?
Vorhersagewerte sind auf das Testergebnis bedingt; daher spielt der Betroffenenanteil der getesteten Population eine Rolle. Der positive Vorhersagewert steigt meist mit der Prävalenz, selbst bei unveränderter Sensitivität und Spezifität.
Kann die Genauigkeit irreführend sein?
Ja, besonders wenn eine Klasse viel häufiger vorkommt als die andere. Ein Klassifikator kann eine hohe Genauigkeit haben und bei einer seltenen, aber wichtigen Klasse dennoch schlecht abschneiden.
Kann ich Prozentsätze statt Fallzahlen eingeben?
Nein, geben Sie die vier beobachteten Fallzahlen der Konfusionsmatrix ein. Der Rechner wandelt sie mit den passenden Nennern in Prozentsätze um.