Parrondo-Paradoxon-Rechner
Vergleichen Sie zwei kapitalabhängige Spiele und entdecken Sie, wann abwechselnde Verluststrategien einen positiven erwarteten Ertrag liefern.
Über das Parrondo-Paradoxon
Beispiele zum Parrondo-Paradoxon
Diese Parametersätze zeigen langfristig verlierende, faire und gewinnende Verläufe.
| Parameter | Erwartetes Verhalten | Einordnung |
|---|---|---|
| A 0.495; B 0.095/0.745; Zyklus 3; Mischung 0.5 | A und B verlieren; die Mischung gewinnt | Klassisches Paradoxon mit kleiner Verzerrung. |
| A 0.5; B 0.5/0.5; Zyklus 3; Mischung 0.5 | Alle Erträge betragen 0% | Jeder Zustand verwendet eine faire Münze. |
| A 0.48; B 0.1/0.7; Zyklus 3; Mischung 1 | Gemischter Ertrag entspricht Spiel A | Wer immer A wählt, schließt Spiel B aus. |
So verwenden Sie den Rechner
- Geben Sie die konstante Gewinnwahrscheinlichkeit von Spiel A ein.
- Geben Sie die Gewinnwahrscheinlichkeiten von B für teilbare und nicht teilbare Kapitalzustände ein.
- Wählen Sie die Kapitalzykluslänge und die Wahrscheinlichkeit, Spiel A auszuwählen.
- Wählen Sie Erwartete Erträge berechnen und vergleichen Sie die drei langfristigen Prozentsätze.
Häufige Fragen
Wie werden zwei Verlustspiele zu einem Gewinnspiel?
Der Wechsel verändert den Zeitanteil in günstigen und ungünstigen Kapitalzuständen. Die neue stationäre Verteilung kann günstige Übergänge so häufig machen, dass ein positiver Durchschnittsertrag entsteht.
Ist das Ergebnis eine Simulation?
Nein. Der Rechner bestimmt die langfristige Zustandsverteilung und erwartete Drift deterministisch. Gleiche Eingaben liefern daher bei jeder Berechnung dasselbe Ergebnis.
Was bedeutet die Länge des Kapitalzyklus?
Sie ist der Modulus zur Einteilung der Kapitalzustände. Bei einem Dreierzyklus wird die ungünstige Münze immer dann verwendet, wenn das Kapital durch drei teilbar ist.
Garantiert ein positiver Ertrag einen Gewinn?
Nein. Er beschreibt die mittlere Änderung über eine unbegrenzt lange Spielfolge. Kurze Folgen können stark abweichen, weil jedes einzelne Ergebnis zufällig ist.
Warum müssen Wahrscheinlichkeiten als Dezimalzahlen eingegeben werden?
Das Modell verwendet Werte zwischen null und eins; 0.5 entspricht einer Wahrscheinlichkeit von 50 Prozent. Dezimalzahlen erleichtern außerdem den Vergleich kleiner Verzerrungen wie 0.495.