Rechner für Benfords Gesetz
Analysiere die Häufigkeit führender Ziffern und vergleiche deine Daten mit der erwarteten Benford-Verteilung.
Nullwerte werden ignoriert; negative Werte werden anhand ihres Absolutbetrags analysiert.
Über Benfords Gesetz
Beispiele zu Benfords Gesetz
Diese Beispiele zeigen, wie verschiedene Muster führender Ziffern den Vergleich beeinflussen.
| Datenmuster | Erwartetes Ergebnis | Einordnung |
|---|---|---|
| 301 von 1,000 Werten beginnen mit 1 | Beobachtete Häufigkeit der 1: 30.10% | Entspricht genau Benfords erwarteter Häufigkeit für die Ziffer 1. |
| 46 von 1,000 Werten beginnen mit 9 | Beobachtete Häufigkeit der 9: 4.60% | Liegt nahe an der erwarteten Häufigkeit von 4.58%. |
| 500 von 1,000 Werten beginnen mit 1 | Beobachtete Häufigkeit der 1: 50.00% | Weicht deutlich von den erwarteten 30.10% ab. |
So analysierst du einen Datensatz
- Sammle vergleichbare, natürlich entstandene Werte über einen breiten Zahlenbereich.
- Gib die Werte im Feld Datensatz ein, getrennt durch Kommas, Leerzeichen oder Semikolons.
- Wähle Verteilung analysieren, um beobachtete und erwartete Häufigkeiten der führenden Ziffern zu berechnen.
- Prüfe die Abweichungsmaße und den Kontext, bevor du Auffälligkeiten interpretierst.
Häufig gestellte Fragen
Was ist Benfords Gesetz?
Benfords Gesetz ist eine logarithmische Wahrscheinlichkeitsverteilung für die ersten signifikanten Ziffern vieler realer Datensätze. Kleine führende Ziffern kommen demnach häufiger vor als große.
Beweist eine Abweichung Betrug?
Nein. Sie ist nur ein Prüfsignal, das eine genauere Untersuchung rechtfertigen kann. Bereichsgrenzen, Rundungen, Auswahlregeln und vergebene Nummern können legitime Abweichungen erzeugen.
Wie viele Daten brauche ich?
Größere Stichproben liefern meist stabilere Häufigkeiten; einige Hundert Beobachtungen sind besser als einige Dutzend. Eignung und Zahlenbereich sind ebenso wichtig wie die reine Anzahl.
Sind negative Zahlen und Dezimalzahlen erlaubt?
Ja. Der Rechner verwendet den Absolutbetrag und die erste Ziffer ungleich null. Vorzeichen und Dezimalstellenposition ändern diese Ziffer nicht. Null wird ausgeschlossen, da sie keine signifikante führende Ziffer hat.
Welche Daten eignen sich nicht für Benford-Analysen?
Vergebene Kennungen, Festpreislisten und Werte in engen Intervallen sind meist ungeeignet. Das Gesetz ist bei natürlich entstandenen Messwerten über mehrere Größenordnungen am plausibelsten.