Radarhorizont-Rechner
Berechnen Sie geometrische und refraktionskorrigierte Radarsichtweiten aus Antennen- und Zielhöhe.
Über den Radarhorizont
Beispiele zum Radarhorizont
Effektive Entfernungen verwenden die übliche Vier-Drittel-Erde-Näherung.
| Radar- und Zielhöhe | Geometrisch / effektiv | Szenario |
|---|---|---|
| Radar 20 m, Ziel 5 m | 23.95 / 27.65 km | Niedrige Küstenanlage |
| Radar 100 m, Ziel 10 m | 46.98 / 54.25 km | Turm beobachtet ein Schiff |
| Radar 30 m, Ziel 1,000 m | 132.42 / 152.91 km | Bodenradar beobachtet ein Flugzeug |
So berechnen Sie den Radarhorizont
- Messen Sie die Radarantennenhöhe über dem lokalen Gelände oder der Wasseroberfläche.
- Geben Sie die Zielhöhe über derselben effektiven Oberfläche ein.
- Verwenden Sie 1.333333 für eine Standardatmosphäre oder einen begründeten lokalen k-Faktor.
- Berechnen und vergleichen Sie geometrische und effektive Sichtlinienentfernungen.
Häufig gestellte Fragen
Was unterscheidet geometrischen und Radarhorizont?
Der geometrische Horizont nimmt einen geraden Strahl über einer kugelförmigen Erde an. Der effektive Radarhorizont berücksichtigt atmosphärische Krümmung über den gewählten k-Faktor und liegt unter Standardbedingungen meist weiter entfernt.
Warum wird häufig die Vier-Drittel-Erde verwendet?
Ein k-Faktor von vier Dritteln nähert die typische Abwärtskrümmung in einer Standardatmosphäre an. Er ist eine Planungskonvention, kein unveränderliches atmosphärisches Gesetz.
Hat ein Ziel in Höhe null einen Horizont?
Sein eigener Beitrag ist in diesem Modell einer glatten Oberfläche null, die erhöhte Radarantenne trägt aber weiterhin Entfernung bei. Gelände, Wellen und Hindernisse können ein Ziel direkt an der Oberfläche an dieser Grenze verdecken.
Wird die tatsächliche Radarerfassungsreichweite berechnet?
Nein, berechnet wird eine krümmungsbegrenzte Sichtlinienentfernung. Die Erfassung hängt außerdem von Leistung, Frequenz, Antennengewinn, Verlusten, Radarquerschnitt, Clutter und Empfängerleistung ab.
Kann atmosphärisches Ducting die Reichweite erhöhen?
Ja, starke Refraktivitätsgradienten können Energie einschließen und die Ausbreitung weit über den Standardhorizont hinaus verlängern. Ducting ist veränderlich und erfordert eine genauere Wetter- und Ausbreitungsanalyse.