Auftriebsbeiwert-Rechner
Berechnen Sie den dimensionslosen Auftriebsbeiwert und den Staudruck aus Auftriebskraft, Fluiddichte, Geschwindigkeit und Bezugsfläche.
Über den Auftriebsbeiwert
Beispiele zum Auftriebsbeiwert
Die Beispiele zeigen Berechnungen für verschiedene Strömungsbedingungen.
| Eingaben | Ergebnis | Einordnung |
|---|---|---|
| L = 24,500 N, rho = 1.225 kg/m³, V = 50 m/s, S = 16 m² | CL = 1 | Der Auftrieb entspricht dem Staudruck multipliziert mit der Flügelfläche. |
| L = 1,250 N, rho = 1.25 kg/m³, V = 40 m/s, S = 10 m² | CL = 0.125 | Eine mäßige Kraft ergibt bei dieser Geschwindigkeit und Fläche einen niedrigen Beiwert. |
| L = 9,800 N, rho = 1.225 kg/m³, V = 40 m/s, S = 10 m² | CL = 1 | Bei 40 Metern pro Sekunde beträgt der Staudruck 980 Pascal. |
So berechnen Sie den Auftriebsbeiwert
- Geben Sie die gemessene oder erforderliche Auftriebskraft in Newton ein.
- Geben Sie die Fluiddichte für die Betriebshöhe und die Umgebungsbedingungen ein.
- Geben Sie die Geschwindigkeit relativ zum Fluid und die passende Bezugsfläche ein.
- Wählen Sie Beiwert berechnen, um CL und Staudruck zu erhalten.
Häufige Fragen zum Auftriebsbeiwert
Ist der Auftriebsbeiwert dimensionslos?
Ja. Bei korrekter Anwendung der Gleichung kürzen sich kompatible Einheiten heraus. Dadurch eignen sich Beiwerte zum Vergleich unterschiedlich großer Fahrzeuge und Modelle.
Welche Bezugsfläche sollte ich verwenden?
Bei Flugzeugen ist meist die Flügelgrundrissfläche üblich, doch die Konvention hängt von der Anwendung ab. Verwenden Sie dieselbe Flächendefinition wie die Daten oder der Beiwert, mit denen Sie vergleichen.
Welche Luftdichte sollte ich eingeben?
Die Standardluftdichte auf Meereshöhe wird meist mit 1.225 Kilogramm pro Kubikmeter angenähert. Für genaue Berechnungen verwenden Sie die Dichte aus tatsächlichem Druck, Temperatur und Luftfeuchtigkeit.
Bedeutet ein höherer Beiwert immer bessere Leistung?
Nein. Ein hoher Beiwert kann auch mit mehr Widerstand oder der Nähe zum Strömungsabriss einhergehen. Die Leistung hängt vom gesamten aerodynamischen Zustand und der Aufgabe ab.
Warum steht die Geschwindigkeit im Quadrat?
Kinetische Energie und Staudruck eines bewegten Fluids sind proportional zum Quadrat der Geschwindigkeit. Bei festem Beiwert und fester Fläche gilt dies daher auch für die verfügbare aerodynamische Kraft.