Rechner zur Erholung von einer Suchterkrankung
Erfassen Sie Konsummuster, Verlangen, Dauer und Alltagsfolgen als Grundlage für ein konkretes Gespräch über Erholung und professionelle Hilfe.
Über Sucht und das Screening zur Erholung
Beispiele zum Suchtscreening
Die Rechenbeispiele erläutern den Punktwert, ohne eine Person zu diagnostizieren.
| Bewertungen | Punktwert | Einordnung |
|---|---|---|
| 1 Tag/Woche, 1 Jahr, Auswirkungen 2, Verlangen 2 | 15 - geringerer Anlass zur Sorge | Schäden oder unsicherer Konsum rechtfertigen auch im unteren Bereich Unterstützung. |
| 3 Tage/Woche, 2 Jahre, Auswirkungen 4, Verlangen 3 | 33 - mäßiger Anlass zur Sorge | Mehrere Dimensionen sprechen für ein Gespräch mit qualifiziertem Fachpersonal. |
| 7 Tage/Woche, 5 Jahre, Auswirkungen 8, Verlangen 7 | 75 - sehr hoher Anlass zur Sorge | Eine zeitnahe fachliche Einschätzung und ein sicherer Entzugsplan können wichtig sein. |
So verwenden Sie den Screening-Rechner
- Geben Sie die Konsumtage einer typischen Woche ein.
- Geben Sie an, wie viele Jahre das aktuelle Muster besteht.
- Bewerten Sie Alltagsfolgen und Verlangen möglichst ehrlich von null bis zehn.
- Wählen Sie Schwere einschätzen und nutzen Sie die Kategorie als Gesprächseinstieg mit Fachpersonal.
Häufige Fragen zum Suchtrechner
Diagnostiziert dieser Punktwert eine Sucht?
Nein. Er ist eine informative Screening-Zusammenfassung mit transparenter Rechnung. Eine Diagnose erfordert qualifiziertes Fachpersonal, validierte Kriterien und eine ausführlichere Vorgeschichte.
Kann auch gelegentlicher Konsum gefährlich sein?
Ja. Überdosierung, Wechselwirkungen, Fahren unter Einfluss, Verunreinigungen und schwere Folgen sind auch bei seltenem Konsum möglich. Häufigkeit ist nur ein Teil des Risikos.
Ist plötzliches Aufhören sicher?
Nicht immer. Entzug von Alkohol, Benzodiazepinen und bestimmten anderen Substanzen kann gefährlich sein. Holen Sie ärztlichen Rat ein, wenn Abhängigkeit oder Entzug möglich sind.
Was tun bei niedrigem Wert, wenn ich trotzdem besorgt bin?
Nehmen Sie die Sorge ernst und sprechen Sie mit ärztlichem Fachpersonal oder einer Suchtberatungsstelle. Kontrollverlust, Schäden, Verlangen oder unsichere Situationen reichen als Grund, Hilfe zu suchen.
Woran erkennt man Fortschritte bei der Erholung?
An weniger Schäden, Teilnahme an Behandlung, stabilen Routinen, besserer Gesundheit und Schritten zu persönlichen Zielen. Erneuter Konsum löscht Fortschritte nicht aus und kann helfen, den Behandlungsplan zu stärken.