Nackentransparenz-Rechner
Vergleichen Sie die Nackentransparenz im ersten Trimester mit erwarteten Werten zum Schwangerschaftsalter, um das pränatale Screening einzuordnen.
Über den Nackentransparenz-Rechner
Beispiele zur Nackentransparenz
| Screeningdaten | Lernvergleich | Einordnung |
|---|---|---|
| 12 Wochen und 0 Tage; NT 1.5 mm; Alter 30 | 1.00 MoM; erwarteter Bereich | Der Messwert entspricht dem hier verwendeten vereinfachten altersbezogenen Median. |
| 13 Wochen und 0 Tage; NT 3.6 mm; Alter 38 | 2.00 MoM; deutlich erhöhter Messwert | Dies erfordert eine Einordnung im regulären pränatalen Screeningverfahren. |
| 11 Wochen und 4 Tage; NT 2.6 mm; Alter 27 | Etwa 1.90 MoM; vergrößerter Messwert | Eine validierte Referenz zur Scheitel-Steiß-Länge kann einen anderen Vergleich ergeben. |
So beurteilen Sie einen NT-Messwert
- Entnehmen Sie vollendete Schwangerschaftswochen, zusätzliche Tage und NT-Dicke dem offiziellen Ultraschallbericht.
- Geben Sie das mütterliche Alter am errechneten Geburtstermin als Screeningkontext ein.
- Wählen Sie NT-Messwert beurteilen für den vereinfachten Median, MoM und die Kategorie.
- Besprechen Sie den akkreditierten Screeningbefund mit Ihrer betreuenden Fachperson und werten Sie diesen Vergleich nicht als Diagnose.
Häufige Fragen zum Nackentransparenz-Rechner
Wann wird die Nackentransparenz gemessen?
Meist von 11 Wochen bis 13 Wochen und 6 Tagen, sofern die Scheitel-Steiß-Länge im zulässigen Bereich liegt. Außerhalb dieses Zeitfensters gelten nicht dieselben Ersttrimester-Referenzen.
Was bedeutet eine vergrößerte NT?
Sie kann mit chromosomalen oder strukturellen Erkrankungen zusammenhängen, ist aber keine Diagnose. Auf viele solche Screeningbefunde folgen beruhigende Zusatzuntersuchungen und gesunde Schwangerschaftsausgänge.
Verändert das mütterliche Alter den NT-Messwert?
Es verändert nicht direkt die gemessene Dicke, sondern die Ausgangswahrscheinlichkeit, wenn ein validiertes Screeningprogramm NT mit weiteren Angaben kombiniert.
Was ist NT-MoM?
Das Medianvielfache vergleicht die gemessene Dicke mit dem erwarteten Median desselben Schwangerschaftsstadiums. 1.0 entspricht dem Median, 2.0 dem Doppelten des geschätzten Medians.
Kann das Ergebnis ein Down-Syndrom diagnostizieren?
Nein. Weder NT allein noch dieser Rechner diagnostizieren ein Down-Syndrom. Dafür sind nach fachlicher Beratung geeignete Untersuchungen wie Chorionzottenbiopsie oder Amniozentese nötig.