Opioid-Umrechnungsrechner
Schätzen Sie orale Opioidäquivalente, Morphin-Milligramm-Äquivalente und eine wegen Kreuztoleranz reduzierte Anfangsdosis zur klinischen Prüfung.
Über den Opioid-Umrechnungsrechner
Beispiele zur Opioidumrechnung
| Aktuelle Medikation | Rechnerische Schätzung | Klinischer Hinweis |
|---|---|---|
| Morphin oral 60 mg/day auf Oxycodon; 0% Reduktion | 60 MME; 40 mg/day Oxycodon | Der unreduzierte Wert zeigt nur die äquianalgetische Rechnung. |
| Morphin oral 90 mg/day auf Oxycodon; 25% Reduktion | 90 MME; angepasste Schätzung 45 mg/day | Die theoretische Zieldosis von 60 mg wird um ein Viertel reduziert. |
| Codein oral 200 mg/day auf Morphin; 50% Reduktion | 30 MME; angepasste Schätzung 15 mg/day | Eine tatsächliche Umstellung erfordert weiterhin eine präparate- und patientenbezogene Prüfung. |
So schätzen Sie eine Opioidumrechnung
- Bestätigen Sie, dass beide Arzneimittel im Rechner aufgeführte orale Präparate mit sofortiger oder verzögerter Freisetzung sind.
- Geben Sie die vollständige aktuelle Tagesdosis ein, einschließlich regelmäßig genutzter Durchbruchschmerzdosen, sofern ärztlich angeordnet.
- Geben Sie die ärztlich gewählte Kreuztoleranzreduktion ein und wählen Sie Umrechnung berechnen.
- Lassen Sie vor jeder Änderung Faktoren, Anfangsdosis, Einnahmeintervall, Bedarfsplan und Überwachung ärztlich prüfen.
Häufige Fragen zur Opioidumrechnung
Was ist ein MME?
Ein Morphin-Milligramm-Äquivalent drückt eine Opioiddosis relativ zu oralem Morphin aus. Es hilft beim Expositionsvergleich, sagt individuelle Analgesie oder Überdosierungsrisiken aber nicht präzise voraus.
Warum wegen unvollständiger Kreuztoleranz reduzieren?
Eine Toleranz gegenüber einem Opioid kann sich nicht vollständig auf ein anderes übertragen. Die Reduktion der theoretischen Zieldosis schafft einen Sicherheitsspielraum vor vorsichtiger klinischer Titration.
Warum fehlen Methadon und Fentanyl?
Methadon wird nicht linear umgerechnet, und Fentanylpräparate verwenden applikationsabhängige Einheiten und Regeln. Ein einfacher linearer Faktor kann bei beiden schwere Schäden verursachen; meist ist fachärztliche Anleitung nötig.
Kann ich damit meine Medikamente ändern?
Nein. Der Rechner dient der Information und berücksichtigt weder Diagnosen, Organfunktion, andere Medikamente, Formulierung noch Überwachungsbedarf. Nur verordnungsberechtigtes ärztliches Personal sollte einen Opioidwechsel anordnen.
Sind die Umrechnungsfaktoren exakt?
Nein. Veröffentlichte Faktoren sind populationsbezogene Näherungen und unterscheiden sich je nach Quelle. Individuelle Reaktionen können stark abweichen, weshalb ärztliche Prüfung und Nachkontrolle unerlässlich sind.