Rechner für den Vitaminbedarf
Prüfen Sie tägliche Referenzwerte für Vitamin A, C, D und B12 nach Alter, Geschlecht und Lebensphase in einem kompakten Profil.
Über den täglichen Vitaminbedarf
Beispiele zum Vitaminbedarf
| Profil | Ausgewählte Referenzwerte | Einordnung |
|---|---|---|
| Frau, 35 Jahre | A 700 mcg RAE; C 75 mg; D 600 IU; B12 2.4 mcg | Standardwerte für eine nicht schwangere erwachsene Frau. |
| Mann, 72 Jahre | A 900 mcg RAE; C 90 mg; D 800 IU; B12 2.4 mcg | Der Vitamin-D-Referenzwert steigt nach dem siebzigsten Lebensjahr. |
| Schwangere Erwachsene | A 770 mcg RAE; C 85 mg; D 600 IU; B12 2.6 mcg | Schwangerschaftsspezifische Werte ersetzen das allgemeine Erwachsenenprofil. |
So nutzen Sie den Vitaminrechner
- Geben Sie das Alter in vollendeten Jahren ein.
- Wählen Sie das in den Nährstoffreferenztabellen verwendete Geschlecht.
- Wählen Sie gegebenenfalls Schwangerschaft oder Stillzeit.
- Berechnen Sie die vier täglichen Referenzwerte und vergleichen Sie sie mit Lebensmittel- und Ergänzungsmittel-Etiketten.
Häufige Fragen zum Vitaminbedarf
Sind diese Werte tägliche Mindestdosen?
Nein. Es sind Planungsreferenzen für Bevölkerungsgruppen, die nahezu alle gesunden Menschen der Gruppe abdecken sollen. Die tägliche Zufuhr darf schwanken und dennoch im Mittel angemessen sein.
Kann der Rechner einen Vitaminmangel erkennen?
Nein. Eine Mangelbeurteilung kann Symptome, Ernährungsanamnese, medizinischen Kontext und Laboruntersuchungen erfordern. Die Zahlen fassen nur Referenzzufuhren zusammen.
Warum sind die Einheiten unterschiedlich?
Für jeden Nährstoff bestehen eigene Kennzeichnungs- und Referenzkonventionen. Vitamin A nutzt mcg RAE, Vitamin C Milligramm, Vitamin D häufig IU und B12 Mikrogramm.
Soll ich ein Multivitaminpräparat passend zu jedem Wert nehmen?
Nicht unbedingt. Die Ernährung kann bereits ausreichen, und manche Präparate überschreiten tägliche Referenzwerte. Besprechen Sie Ergänzungen bei Medikamenteneinnahme, Schwangerschaft oder Erkrankungen mit medizinischem Fachpersonal.
Warum steigt Vitamin D nach dem siebzigsten Lebensjahr?
Ältere Erwachsene haben einen höheren Ernährungsreferenzwert, da die Bildung in der Haut und andere Faktoren mit dem Alter nachlassen können. Der individuelle Blutstatus hängt weiterhin von vielen hier nicht erfassten Einflüssen ab.