Inzidenzratenrechner
Berechnen Sie neue Erkrankungsfälle je Personenzeit für Epidemiologie, Überwachung und Berichte zur Bevölkerungsgesundheit.
Die Inzidenzrate verstehen
Beispiele zur Inzidenzrate
Die Beispiele nutzen dieselbe Formel mit unterschiedlichen Berichtseinheiten und Nachbeobachtungszeiten.
| Eingaben | Rate | Kontext |
|---|---|---|
| 150 Fälle, 10,000 Personen, 1 Jahr, Einheit 1,000 | 15 pro 1,000 Personenjahre | Jährliche Rate in der Gemeinde |
| 80 Fälle, 200,000 Personen, 2 Jahre, Einheit 100,000 | 20 pro 100,000 Personenjahre | Zweijährige Beobachtung |
| 12 Fälle, 4,000 Personen, 0.5 Jahre, Einheit 1,000 | 6 pro 1,000 Personenjahre | Sechsmonatige Beobachtung |
So berechnen Sie die Inzidenz
- Geben Sie nur neue Fälle ein, die während des Beobachtungszeitraums festgestellt wurden.
- Geben Sie die krankheitsfreie Risikopopulation und die Beobachtungszeit in Jahren ein.
- Wählen Sie eine sinnvolle Bevölkerungseinheit, meist 1,000 oder 100,000.
- Berechnen Sie die Rate und berichten Sie sie zusammen mit der Personenzeiteinheit.
Häufige Fragen zur Inzidenzrate
Wie lautet die Formel für die Inzidenzrate?
Teilen Sie neue Fälle durch das Produkt aus Risikopopulation und Beobachtungsjahren. Multiplizieren Sie diesen Wert mit der gewählten Bevölkerungseinheit.
Wie unterscheidet sich Inzidenz von Prävalenz?
Inzidenz zählt neue Fälle und beschreibt das Auftreten über die Zeit. Prävalenz zählt alle bestehenden Fälle und beschreibt die Krankheitslast.
Welche Bevölkerungseinheit sollte ich verwenden?
Wählen Sie eine Einheit, die ein gut lesbares Ergebnis liefert und den Berichtsstandards entspricht. Üblich sind 1,000 für häufige und 100,000 für seltenere Ereignisse.
Kann ich Raten verschiedener Populationen vergleichen?
Ja, wenn Definitionen, Zeiträume und Überwachungsmethoden vergleichbar sind. Bei unterschiedlicher Bevölkerungsstruktur können Altersstandardisierung oder andere Anpassungen nötig sein.
Enthält das Ergebnis ein Konfidenzintervall?
Der Rechner liefert nur einen Punktschätzer. Formelle Berichte sollten ein geeignetes Konfidenzintervall ergänzen und Annahmen zu Fallzahlen und Personenzeit dokumentieren.