DUDIT-Rechner

Werten Sie den Drug Use Disorders Identification Test mit 11 Fragen aus und erhalten Sie ein vertrauliches Screening-Ergebnis mit Hinweisen zum weiteren Vorgehen.

Fragebogen zum Drogenkonsum
Antworten Sie für die letzten zwölf Monate. Die ersten neun Fragen ergeben null bis vier Punkte, die letzten beiden null, zwei oder vier.

Über den DUDIT-Screeningtest

Der Drug Use Disorders Identification Test, kurz DUDIT, ist ein Screening-Instrument mit elf Fragen, das Konsummuster mit möglichen Hinweisen auf drogenbezogene Probleme erfassen soll. Er fragt nach anderen Drogen als Alkohol in den vergangenen zwölf Monaten, darunter Häufigkeit, Kontrollverlust, Folgen, Sorgen anderer Menschen und Erfahrungen bei starkem Konsum. Der Fragebogen dient dem Screening, nicht der Diagnosestellung. Die ersten neun Fragen werden mit null bis vier Punkten bewertet. Die letzten beiden verwenden die ursprüngliche Antwortskala mit null, zwei oder vier Punkten. Die Summe reicht von null bis vierundvierzig. Häufig genannte Schwellen für ein positives Screening sind mindestens sechs Punkte bei Männern und mindestens zwei bei Frauen. Grenzwerte, Zielgruppen, Formulierungen und klinische Abläufe können jedoch abweichen. Ein Wert ab fünfundzwanzig wurde als Hinweis auf eine mögliche Drogenabhängigkeit mit Bedarf an umfassender Abklärung verwendet. Ein positives Ergebnis bedeutet, dass ein vertiefendes Gespräch sinnvoll ist; es stellt keine Substanzgebrauchsstörung fest. Für eine Diagnose müssen Symptome, Dauer, Beeinträchtigungen, medizinische Risiken, psychische Gesundheit, aktuelle Substanzen, Konsumwege, verordnete Medikamente und persönliche Umstände beurteilt werden. Umgekehrt garantiert ein Wert unterhalb der Schwelle keinen sicheren Konsum. Überdosierung, Entzugsrisiken, Probleme durch Injektionen, Schwangerschaft, gefährliche Kombinationen oder Einschränkungen im Alltag verdienen unabhängig vom Gesamtwert fachliche Aufmerksamkeit. Antworten Sie möglichst ehrlich und achten Sie vor der Eingabe auf einem gemeinsam genutzten Gerät auf Ihre Privatsphäre. Der Test bezieht sich allgemein auf andere Drogen als Alkohol, darunter illegale Substanzen und entgegen ärztlicher Anweisung verwendete verschreibungspflichtige Medikamente. Alkohol wird mit eigenen Instrumenten wie AUDIT erfasst. Auch für Tabak gibt es spezielle Abhängigkeitstests. Medizinisches Fachpersonal kann geeignete Verfahren auswählen und erläutern, welche Substanzen einzubeziehen sind. Wenn Ihnen Ihr Drogenkonsum Sorgen macht, wenden Sie sich an eine ärztliche Praxis, eine Suchthilfe, eine Beratungsstelle oder eine vertrauenswürdige örtliche Unterstützungseinrichtung. Bei manchen Substanzen kann abruptes Absetzen medizinisch gefährlich sein. Nutzen Sie einen Online-Wert daher nicht als Entzugsplan. Rufen Sie bei starker Benommenheit, verlangsamter oder aussetzender Atmung, Brustschmerzen, Krampfanfällen, Bewusstlosigkeit, vermuteter Überdosierung oder unmittelbarer Gefahr den örtlichen Rettungsdienst. Einfühlsame, evidenzbasierte Behandlung ist verfügbar; frühe Abklärung kann auch bei mäßigem Screening-Wert Schäden verringern.

Beispiele für DUDIT-Werte

AntwortmusterPunktzahlEinordnung
Alle Antworten lauten nie oder nein0Unterhalb der üblichen Schwellen für ein positives Screening.
Zweimal monatlich als Antwort und eine frühere Verletzung6Positives Screening, das weitere Abklärung nahelegt.
Häufiger Konsum und mehrere Folgen27Hoher Wert, der eine zeitnahe fachliche Beurteilung erfordert.

So füllen Sie den DUDIT aus

  1. Geben Sie Ihr Alter ein und wählen Sie die zutreffende Screening-Schwelle.
  2. Beantworten Sie alle Fragen bezogen auf die letzten zwölf Monate.
  3. Wählen Sie DUDIT-Wert berechnen, um die Punkte zu addieren.
  4. Besprechen Sie ein positives Ergebnis oder Bedenken mit einer qualifizierten Fachperson.

Häufige Fragen zum DUDIT

Ist der DUDIT eine Diagnose?

Nein, er ist ein Screening-Fragebogen, der mögliche Probleme anzeigt. Vor einer Diagnose muss eine geschulte Fachperson eine ausführlichere Beurteilung durchführen.

Auf welchen Zeitraum sollen sich meine Antworten beziehen?

Berücksichtigen Sie die vergangenen zwölf Monate. Bei einem dringenden Ereignis außerhalb dieses Zeitraums sollten Sie Hilfe suchen, auch wenn es den Wert nicht beeinflusst.

Warum unterscheiden sich die Schwellen nach Geschlecht?

Validierungsstudien haben oft unterschiedliche Grenzwerte für Männer und Frauen verwendet. Einrichtungen können je nach Zielgruppe und klinischem Kontext andere Schwellen einsetzen.

Erfasst der DUDIT auch Alkohol?

Das Instrument ist für andere Drogen als Alkohol gedacht. Alkoholkonsum wird meist mit AUDIT oder einem anderen alkoholspezifischen Fragebogen erfasst.

Was sollte ich nach einem positiven Screening tun?

Vereinbaren Sie eine vertrauliche Abklärung bei geeignetem medizinischem Fachpersonal oder einer Suchthilfe. Setzen Sie eine möglicherweise abhängig machende Substanz nicht ohne ärztlichen Rat abrupt ab.