Schockindex-Rechner
Berechnen Sie das Verhältnis von Herzfrequenz zu systolischem Blutdruck zur schnellen hämodynamischen Beurteilung.
Über den Schockindex
Beispiele zum Schockindex
| Vitalzeichen | Schockindex | Allgemeine Einordnung |
|---|---|---|
| HF 72, systolischer Blutdruck 120 | 0.60 | Im typischen Bereich eines stabilen Erwachsenen. |
| HF 90, systolischer Blutdruck 100 | 0.90 | Erhöht; Verlauf und Perfusion beurteilen. |
| HF 120, systolischer Blutdruck 80 | 1.50 | Deutlich erhöht und bei akut kranken Erwachsenen bedenklich. |
So berechnen Sie den Schockindex
- Messen Sie Herzfrequenz und systolischen Blutdruck ungefähr gleichzeitig.
- Geben Sie die Herzfrequenz in Schlägen pro Minute und den systolischen Druck in mmHg ein.
- Wählen Sie Schockindex berechnen, um Herzfrequenz durch systolischen Druck zu teilen.
- Ordnen Sie den Wert anhand von Symptomen, Untersuchung, Medikamenten und dem Verlauf der Vitalzeichen ein.
Häufige Fragen
Welcher Schockindex gilt als normal?
Für stabile Erwachsene wird häufig ein Bereich um 0.50 bis 0.70 genannt. Population, Versorgungssituation, Medikamente und Messbedingungen beeinflussen die Einordnung.
Diagnostiziert ein hoher Schockindex einen Schock?
Nein. Er zeigt ein möglicherweise bedenkliches Verhältnis zwischen Puls und systolischem Druck, benennt aber keine Ursache. Eine Diagnose erfordert eine dringende klinische Beurteilung und stützende Befunde.
Warum ein Verhältnis statt einzelner Vitalzeichen verwenden?
Das Verhältnis kann eine kompensatorische Belastung aufdecken, obwohl jedes Vitalzeichen noch nahe am Referenzbereich liegt. Verlaufstrends ergänzen daher die routinemäßige Überwachung.
Können Betablocker das Ergebnis beeinflussen?
Ja. Frequenzsenkende Medikamente können den erwarteten Pulsanstieg verhindern und einen irreführend niedrigen Index ergeben. Ärztliches Personal muss Medikamenten- und Schrittmachereffekte berücksichtigen.
Ist der Schockindex für Kinder gültig?
Ein einzelner Erwachsenengrenzwert passt nicht für alle Kinder, da normale Puls- und Blutdruckwerte altersabhängig sind. Die pädiatrische Beurteilung sollte altersspezifische Hilfsmittel und klinische Protokolle nutzen.