BIMS-Rechner

Addieren Sie sechs Bereiche des mentalen Status und interpretieren Sie den kognitiven Screeningwert mit maximal 18 Punkten.

Punktwert des Kurzinterviews zum mentalen Status
Geben Sie nach einem standardisierten Interview die Bereichswerte innerhalb der angezeigten Grenzen ein.

Über die BIMS-Bewertung

Das Kurzinterview zum mentalen Status ist ein kurzes, strukturiertes kognitives Screening, das häufig in der postakuten Versorgung und Langzeitpflege eingesetzt wird. Es hilft zu dokumentieren, ob eine interviewfähige Person Informationen aufnehmen, orientiert bleiben und Informationen nach kurzer Verzögerung abrufen kann. Diese Übertragung folgt dem Sechs-Bereiche-Modell mit achtzehn Punkten des Ausgangsrechners: Orientierung bis zu vier Punkte, Einprägen drei, Aufmerksamkeit fünf, Erinnerungsabruf drei, Sprache zwei und Praxie einen. Der Rechner addiert die eingegebenen Bereichswerte. In diesem Modell gelten dreizehn bis achtzehn Punkte als normal, acht bis zwölf als leichte Beeinträchtigung und null bis sieben als mittelschwere bis schwere Beeinträchtigung. Diese Bereiche fassen die Screeningleistung zusammen; sie diagnostizieren weder Demenz noch Delir oder eine bestimmte neurologische Erkrankung. Bildung, Sprache, Hör- und Sehvermögen, Müdigkeit, Angst, Schmerzen, Medikamente, kulturelle Vertrautheit und Testumgebung können die Leistung beeinflussen. Ein standardisiertes Interview ist ebenso wichtig wie die Rechnung. Fragen und Hinweise sollten einheitlich gestellt, ausreichend Zeit gewährt und Antworten nach dem Bewertungsprotokoll statt nach informellen Eindrücken beurteilt werden. Untersuchende sollten Hindernisse dokumentieren und Hilfestellungen vermeiden, die den Messgegenstand verändern. Bei wiederholten Bewertungen erleichtern ähnliche Bedingungen und Verfahren die Interpretation von Veränderungen. Ein niedriger Wert erfordert klinische Einordnung. Akute Verwirrtheit oder ein plötzlicher Abfall können auf ein Delir durch Infektion, Stoffwechselstörung, Medikamentenwirkung, Dehydrierung, Hypoxie oder eine andere dringliche Erkrankung hinweisen. Ein langsamerer Verlauf kann eine umfassende kognitive, funktionelle, neurologische und medikamentenbezogene Beurteilung erfordern. Auch ein hoher Wert schließt subtile Exekutivfunktionsstörungen oder Sorgen der Person und ihrer Angehörigen nicht aus, da Kurzscreenings nur ausgewählte Fähigkeiten erfassen. Nutzen Sie diese Seite zum Addieren bereits festgelegter Bereichswerte und zur klaren Mitteilung des groben Ergebnisbereichs. Sie ersetzt weder die direkte Durchführung durch geschultes Personal noch validierte örtliche Dokumentationsvorgaben oder eine vollständige diagnostische Untersuchung. Bei plötzlicher kognitiver Veränderung, gefährdeter Sicherheit oder neuen neurologischen Symptomen ist eine zeitnahe medizinische Abklärung erforderlich, statt sich nur auf den Screeningwert zu verlassen.

BIMS-Bewertungsbeispiele

BereichswerteGesamtwertScreeninginterpretation
4 + 3 + 5 + 3 + 2 + 118 / 18Liegt im Normalbereich dieses Bewertungsmodells.
3 + 2 + 3 + 2 + 1 + 112 / 18Liegt im Bereich einer leichten Beeinträchtigung.
2 + 1 + 2 + 1 + 1 + 07 / 18Liegt im Bereich einer mittelschweren bis schweren Beeinträchtigung.

So verwenden Sie den BIMS-Rechner

  1. Prüfen Sie jeden kognitiven Bereich anhand der standardisierten Interview- und Bewertungsanleitung.
  2. Geben Sie die Punkte für Orientierung, Einprägen, Aufmerksamkeit, Erinnerungsabruf, Sprache und Praxie ein.
  3. Prüfen Sie, dass kein Wert das angezeigte Maximum des Bereichs überschreitet.
  4. Berechnen Sie die Summe und interpretieren Sie sie zusammen mit Ausgangsfunktion, Interviewbedingungen und klinischen Befunden.

Häufige Fragen zu BIMS

Wie hoch ist der maximale BIMS-Wert in diesem Rechner?

Die sechs angezeigten Bereiche ergeben höchstens 18 Punkte. Höhere Werte zeigen bessere Leistungen bei den geprüften Aufgaben, erfassen aber nicht alle Aspekte der Kognition.

Diagnostiziert ein niedriger Wert eine Demenz?

Nein. Ein niedriger Screeningwert macht eine Einordnung und gegebenenfalls weitere Untersuchungen nötig. Auch Delir, Kommunikationsbarrieren, Erkrankungen, Medikamentenwirkungen und Sinnesbeeinträchtigungen können die Leistung mindern.

Kann man BIMS-Werte im Zeitverlauf vergleichen?

Ja. Wiederholtes standardisiertes Screening kann Veränderungen dokumentieren. Am aussagekräftigsten ist der Vergleich bei konstanten Methoden und Testbedingungen sowie dokumentierten wichtigen klinischen Ereignissen.

Wer sollte die Bewertung durchführen?

Eine geschulte medizinische Fachperson sollte das Interview nach dem geltenden Protokoll durchführen und bewerten. Dieser Rechner summiert lediglich bereits vergebene Punkte.

Was ist bei einem plötzlichen kognitiven Abfall zu tun?

Er erfordert eine rasche klinische Abklärung auf Delir und reversible medizinische Ursachen. Neue Schwäche, Sprachstörungen, starke Kopfschmerzen oder Bewusstseinsveränderungen können eine Notfalluntersuchung notwendig machen.