Elektronegativität-Rechner
Vergleichen Sie zwei Pauling-Elektronegativitäten, um Polarität und wahrscheinlichen Charakter einer Bindung abzuschätzen.
Über Elektronegativität und Bindungspolarität
Beispiele zur Elektronegativität
| Bindung und Werte | Differenz und Typ | Einordnung |
|---|---|---|
| H 2.20 und Cl 3.16 | 0.96, polar kovalent | Die Elektronendichte wird zum Chlor gezogen. |
| Na 0.93 und Cl 3.16 | 2.23, überwiegend ionisch | Die große Differenz spricht für starken ionischen Charakter. |
| C 2.55 und H 2.20 | 0.35, unpolar kovalent | Die Kohlenstoff-Wasserstoff-Bindung ist schwach polarisiert. |
So vergleichen Sie Elektronegativitäten
- Schlagen Sie beide Atome in einer Pauling-Elektronegativitätstabelle nach.
- Tragen Sie jeden Wert in das zugehörige Feld ein.
- Wählen Sie Bindung analysieren, um die absolute Differenz zu berechnen.
- Nutzen Sie die Einstufung als Orientierung und berücksichtigen Sie anschließend die Molekülgeometrie.
Häufige Fragen zum Elektronegativität-Rechner
Welche Elektronegativitätsskala sollte ich verwenden?
Verwenden Sie für beide Eingaben Pauling-Werte, da die Schwellenwerte dieses Werkzeugs auf dieser Skala beruhen. Unterschiedliche Skalen erschweren die Interpretation der Differenz.
Ist eine Differenz von 1.7 immer ionisch?
Keine Grenze verändert den Bindungscharakter schlagartig. Der Schwellenwert 1.7 ist eine praktische Einstiegsregel für eine kontinuierliche physikalische Eigenschaft.
Welches Atom trägt die negative Partialladung?
Das Atom mit der höheren Elektronegativität zieht mehr Bindungselektronendichte an. Ihm wird daher das partiell negative Ende des Bindungsdipols zugeordnet.
Kann ein Molekül mit polaren Bindungen unpolar sein?
Ja, bei symmetrischer Molekülgeometrie können sich die Bindungsdipole aufheben. Für die Molekülpolarität sind sowohl die Bindungspolarität als auch die räumliche Form entscheidend.
Warum ändert sich die Elektronegativität im Periodensystem?
Die steigende effektive Kernladung verstärkt meist die Anziehung innerhalb einer Periode. Größerer Abstand und Elektronenabschirmung schwächen sie in einer Gruppe nach unten meist ab.