Punnett-Quadrat-Rechner
Berechne Genotyp- und Phänotypwahrscheinlichkeiten einer monohybriden Kreuzung für ein Gen mit zwei Allelen.
Über Punnett-Quadrate
Beispiele für Punnett-Quadrate
| Elternkreuzung | Genotypwahrscheinlichkeiten | Phänotypwahrscheinlichkeiten |
|---|---|---|
| Aa mit Aa | 25% AA, 50% Aa, 25% aa | 75% dominant, 25% rezessiv |
| Aa mit aa | 50% Aa, 50% aa | 50% dominant, 50% rezessiv |
| AA mit aa | 100% Aa | 100% dominant |
So verwendest du den Punnett-Quadrat-Rechner
- Bestimme die beiden Allele und lege fest, welches in diesem Modell dominant ist.
- Wähle den bekannten oder angenommenen Genotyp von Elternteil 1.
- Wähle den bekannten oder angenommenen Genotyp von Elternteil 2.
- Wähle Punnett-Quadrat berechnen und vergleiche Genotyp- und Phänotypwahrscheinlichkeiten.
Häufig gestellte Fragen
Was sagt ein Punnett-Quadrat voraus?
Es gibt theoretische Wahrscheinlichkeiten für Allelkombinationen bei Nachkommen einer bestimmten Kreuzung an. Die genaue Reihenfolge der Ergebnisse in einer kleinen Familie sagt es nicht voraus.
Was unterscheidet Genotyp und Phänotyp?
Der Genotyp ist das Allelpaar eines Organismus. Der Phänotyp ist das beobachtbare Merkmal, das aus diesem Genotyp zusammen mit biologischen und Umwelteinflüssen entsteht.
Warum sind AA und Aa hier beide dominant?
Der Rechner nimmt vollständige Dominanz an. Ein A-Allel reicht daher aus, um den dominanten Phänotyp auszubilden. Merkmale mit unvollständiger Dominanz oder Kodominanz benötigen andere Phänotypkategorien.
Kann dieser Rechner zwei Gene modellieren?
Nein. Diese Version ist ein monohybrider Rechner für ein Gen mit zwei Allelen. Für zwei Genorte ist ein dihybrides Modell oder ein Modell gekoppelter Gene erforderlich.
Bedeuten 25 Prozent Wahrscheinlichkeit einen von jeweils vier Nachkommen?
Jeder Nachkomme hat im Modell diese theoretische Wahrscheinlichkeit. Tatsächliche Zahlen schwanken zufällig und nähern sich dem erwarteten Verhältnis erst über viele unabhängige Nachkommen an.