Rechner für dihybride Kreuzungen und Punnett-Quadrat
Bestimmen Sie die Phänotyp-Wahrscheinlichkeiten der Nachkommen für zwei unabhängig vererbte mendelsche Merkmale.
Über dihybride Kreuzungen
Beispiele für dihybride Kreuzungen
Häufige Elternkombinationen und erwartete Phänotypmuster.
| Eltern | Phänotyp-Wahrscheinlichkeiten | Interpretation |
|---|---|---|
| AaBb × AaBb | 56.25%, 18.75%, 18.75%, 6.25% | Das klassische dihybride Verhältnis 9 zu 3 zu 3 zu 1. |
| AaBb × aabb | 25%, 25%, 25%, 25% | Eine Testkreuzung mit vier gleich wahrscheinlichen Phänotypen. |
| AABB × aabb | 100%, 0%, 0%, 0% | Alle Nachkommen sind AaBb und zeigen beide dominanten Merkmale. |
So berechnen Sie eine dihybride Kreuzung
- Schreiben Sie jeden elterlichen Genotyp mit dem ersten Genpaar vor dem zweiten.
- Geben Sie beide Genotypen mit zueinander passenden Allelbuchstaben ein.
- Klicken Sie auf Kreuzung berechnen, um Gameten und Nachkommenkombinationen aufzulisten.
- Lesen Sie die vier Phänotypanteile als langfristig erwartete Wahrscheinlichkeiten.
Häufige Fragen zu dihybriden Kreuzungen
Was bedeutet AaBb?
Der Organismus ist bei zwei Genen heterozygot: Er trägt A und a beim ersten sowie B und b beim zweiten. Bei vollständiger Dominanz zeigt er beide dominanten Phänotypen.
Warum ergibt AaBb mit AaBb das Verhältnis 9 zu 3 zu 3 zu 1?
Jedes monohybride Merkmal hat ein Phänotypverhältnis von drei zu eins. Unabhängige Verteilung kombiniert diese Wahrscheinlichkeiten zu neun, drei, drei und einem von sechzehn Ergebnissen.
Was ist eine dihybride Testkreuzung?
Dabei wird ein Individuum mit dominanten Allelen mit einem bei beiden Genen rezessiven Individuum gekreuzt. AaBb mit aabb macht bei unabhängiger Verteilung die vier Gametentypen des heterozygoten Elternteils als gleich große Phänotypklassen sichtbar.
Modelliert der Rechner gekoppelte Gene?
Nein, er setzt unabhängige Verteilung der Allele beider Gene voraus. Gekoppelte Loci erfordern Angaben zur Rekombinationshäufigkeit und können Elternkombinationen häufiger als Rekombinanten hervorbringen.
Sind diese Prozentsätze bei sechzehn Nachkommen garantiert?
Nein, jede Geburt oder Samenbildung ist ein Zufallsereignis. Kleine Stichproben weichen daher oft ab. Mit zunehmender Stichprobengröße nähern sich die beobachteten Anteile gewöhnlich den Erwartungen.