Schärfentiefe-Rechner
Berechnen Sie Nah- und Ferngrenze, gesamte Schärfentiefe und Hyperfokaldistanz für jede Kamera-Objektiv-Kombination.
Über die Schärfentiefe
Beispiele zur Schärfentiefe
| Kameraeinstellungen | Berechneter Bereich | Anwendung |
|---|---|---|
| 50 mm, f/2.8, 3 m, CoC 0.03 mm | 2.73 m bis 3.33 m; Schärfentiefe 0.60 m | Vollformatporträt mit mäßiger Hintergrundfreistellung. |
| 24 mm, f/8, 5 m, CoC 0.03 mm | 1.64 m bis unendlich; H 2.42 m | Weitwinkellandschaft mit Fokus jenseits der Hyperfokaldistanz. |
| 85 mm, f/4, 10 m, CoC 0.03 mm | 8.59 m bis 11.97 m; Schärfentiefe 3.38 m | Teleaufnahme mit kontrolliertem Schärfebereich. |
So berechnen Sie die Schärfentiefe
- Geben Sie die auf dem Objektiv angegebene Brennweite in Millimetern ein.
- Geben Sie die gewählte Blende als Blendenzahl ein.
- Messen Sie den Motivabstand von der Sensorebene aus in Metern.
- Wählen Sie einen zum Kameraformat passenden Zerstreuungskreis.
- Wählen Sie Schärfentiefe berechnen und prüfen Sie alle vier Ergebnisse.
Häufige Fragen zum Schärfentiefe-Rechner
Was bestimmt die Schärfentiefe?
Blende, Brennweite, Fokusabstand und Zerstreuungskreis beeinflussen das Ergebnis. Größere Blendenöffnungen, längere Brennweiten und nähere Motive erzeugen meist einen flacheren Schärfebereich.
Welchen Zerstreuungskreis sollte ich verwenden?
Übliche Ausgangswerte sind 0.03 mm für Vollformat, 0.02 mm für APS-C und 0.015 mm für Micro Four Thirds. Ein kleinerer Wert legt einen strengeren Schärfemaßstab an.
Was ist die Hyperfokaldistanz?
Sie ist die kürzeste Fokusdistanz, bei der die ferne Schärfegrenze mit den gewählten Einstellungen unendlich erreicht. Beim Fokussieren darauf liegt die Nahgrenze etwa bei der halben Hyperfokaldistanz.
Warum zeigt die Ferngrenze unendlich an?
Die Gleichung hat keine endliche Obergrenze mehr, wenn der Fokus die Hyperfokaldistanz erreicht oder überschreitet. Praktisch sollten Objekte von der Nahgrenze bis zum fernen Hintergrund das gewählte Schärfekriterium erfüllen.
Funktioniert der Rechner für Makrofotografie?
Er kann einen groben Anhaltspunkt liefern, aber übliche Schärfentiefeformeln werden bei hohem Abbildungsmaßstab ungenau. Spezielle Makroberechnungen sollten Abbildungsmaßstab und effektive Blende einbeziehen.