Rechner für Klassifikationsgenauigkeit
Berechnen Sie Genauigkeit, Präzision, Recall, Spezifität und F1-Wert aus einer binären Konfusionsmatrix.
Über die Klassifikationsgenauigkeit
Beispiele zur Genauigkeitsberechnung
| Konfusionsmatrix | Wichtigste Ergebnisse | Einordnung |
|---|---|---|
| TP 80, FP 20, TN 90, FN 10 | Genauigkeit 85.00%; F1 84.21% | Gute, recht ausgewogene Leistung |
| TP 50, FP 0, TN 50, FN 0 | Alle Metriken 100.00% | Perfekte Klassifikation in dieser Stichprobe |
| TP 10, FP 5, TN 180, FN 5 | Genauigkeit 95.00%; Recall 66.67% | Hohe Genauigkeit verdeckt übersehene positive Fälle |
So berechnen Sie Klassifikationsmetriken
- Zählen Sie richtig positive und falsch positive Fälle in den ausgewerteten Vorhersagen.
- Zählen Sie richtig negative und falsch negative Fälle aus demselben Datensatz.
- Tragen Sie alle vier nicht negativen Anzahlen in die passenden Felder ein.
- Wählen Sie Metriken berechnen und vergleichen Sie Genauigkeit mit Präzision, Recall, Spezifität und F1-Wert.
Häufig gestellte Fragen
Was ist eine gute Klassifikationsgenauigkeit?
Das hängt von Klassenverteilung, Ausgangsleistung und Fehlerkosten ab. Vergleichen Sie mit einer einfachen Baseline und prüfen Sie die übrigen Metriken, bevor Sie das Modell bewerten.
Warum kann Genauigkeit irreführend sein?
Sie gewichtet jede korrekte Vorhersage gleich und kann von einer großen Mehrheitsklasse dominiert werden. Ein Modell kann hohe Genauigkeit haben und trotzdem kaum Fälle der Minderheitsklasse erkennen.
Was unterscheidet Präzision und Recall?
Präzision fragt, wie viele positiv vorhergesagte Fälle tatsächlich positiv waren. Recall fragt, wie viele tatsächlich positive Fälle der Klassifikator gefunden hat.
Wann sollte ich den F1-Wert verwenden?
Verwenden Sie F1, wenn sowohl falsch positive als auch falsch negative Fälle zählen und Sie ein ausgewogenes Gesamtmaß möchten. Richtig negative Fälle fehlen darin; prüfen Sie daher auch Genauigkeit und Spezifität.
Kann ich Prozentwerte statt Anzahlen eingeben?
Nutzen Sie möglichst Anzahlen, da alle Zellen denselben Nenner haben müssen. Proportionale Werte funktionieren nur bei einheitlicher Skalierung und vollständiger Abbildung der Konfusionsmatrix.