Klassenbreite-Rechner
Ermitteln Sie aus Datengrenzen oder Rohdaten eine praktische Klassenbreite für Häufigkeitsverteilungen und Histogramme.
Über die Klassenbreite
Beispiele zur Klassenbreite
Dieselbe Formel gilt für direkt angegebene Grenzen und für Grenzen aus Rohdaten.
| Eingaben | Klassenbreite | Berechnung |
|---|---|---|
| Min. 5, Max. 47, 6 Klassen | 7 | Die Spannweite 42 geteilt durch 6 ergibt genau 7. |
| Daten 12,18,25,31,42; 5 Klassen | 6 | Die Spannweite 30 geteilt durch 5 ergibt die Breite 6. |
| Min. 3, Max. 40, 5 Klassen | 8 | Der Quotient 7.4 wird aufgerundet, damit alle Beobachtungen hineinpassen. |
So berechnen Sie die Klassenbreite
- Wählen Sie bekannte Grenzen oder einen kommagetrennten Rohdatensatz als Eingabe.
- Geben Sie Minimum und Maximum oder mindestens zwei endliche Beobachtungswerte ein.
- Geben Sie die gewünschte Klassenzahl als positive ganze Zahl ein.
- Wählen Sie Klassenbreite berechnen und bilden Sie mit dem gerundeten Ergebnis aufeinanderfolgende Intervalle.
Häufige Fragen zur Klassenbreite
Warum rundet der Rechner die Klassenbreite auf?
Aufrunden hilft, mit der gewünschten Zahl gleicher Intervalle die gesamte Spannweite abzudecken. Abrunden kann den Maximalwert außerhalb der letzten Klasse lassen.
Wie viele Klassen sollte ich verwenden?
Fünf bis zwanzig sind ein gängiger Praxisbereich, doch Stichprobenumfang und Verteilungsform sind wichtig. Sturges- oder Quadratwurzelregel liefern eine erste Schätzung.
Ist Klassenbreite dasselbe wie Spannweite?
Nein. Die Spannweite ist der gesamte Abstand zwischen Minimum und Maximum. Die Klassenbreite teilt diesen Abstand in eine gewählte Anzahl von Gruppierungsintervallen.
Dürfen Daten negative Werte oder Dezimalzahlen enthalten?
Ja. Der Rechner akzeptiert endliche negative und dezimale Beobachtungswerte. Der Quotient wird für eine praktische Gruppierung weiterhin auf eine ganzzahlige Breite aufgerundet.
Wo sollte die erste Klasse beginnen?
Beim Minimum oder einem praktischen Wert knapp darunter. Unabhängig vom Start müssen die Intervalle alle Werte erfassen, überlappungsfrei und gleichmäßig angeordnet sein.