Leistungsfaktor-Rechner
Berechnen Sie einphasigen Leistungsfaktor, Scheinleistung, Blindleistung und Phasenwinkel aus elektrischen Effektivwertmessungen.
Über den elektrischen Leistungsfaktor
Beispiele zum Leistungsfaktor
Einphasige Beispiele zeigen den Zusammenhang zwischen Wirk-, Schein- und Blindleistung.
| Messwerte | Ergebnis | Einordnung |
|---|---|---|
| 120 V, 10 A, 960 W | PF 0.8 | Die Scheinleistung beträgt 1,200 VA und die Blindleistung 720 var. |
| 230 V, 5 A, 1,150 W | PF 1.0 | Bei der idealen Last sind Blindleistung und Phasenwinkel gleich null. |
| 240 V, 20 A, 3,840 W | PF 0.8 | Die Scheinleistung beträgt 4,800 VA und die Blindleistung 2,880 var. |
So berechnen Sie den Leistungsfaktor
- Messen Sie einphasige Effektivspannung und Effektivstrom unter denselben Betriebsbedingungen.
- Messen Sie die Wirkleistung in Watt mit einem geeigneten Leistungsmessgerät.
- Tragen Sie alle drei Werte in die entsprechend beschrifteten Felder ein.
- Wählen Sie Leistungsfaktor berechnen und prüfen Sie Verhältnis, Leistungsdreieck und Phasenwinkel.
Häufige Fragen zum Leistungsfaktor
Was ist ein guter Leistungsfaktor?
Ein Wert nahe eins weist im Allgemeinen auf eine effiziente Nutzung des zugeführten Stroms hin. Versorger und Anlagenbetreiber können Ziele wie 0.9 oder 0.95 vorgeben.
Kann der Leistungsfaktor größer als eins sein?
Nein. Nach der üblichen Definition kann die Wirkleistung die Scheinleistung nicht übersteigen. Ein Ergebnis über eins deutet meist auf nicht zusammenpassende Messungen oder falsche Einheiten hin.
Ist der Leistungsfaktor dasselbe wie der Wirkungsgrad?
Nein. Der Leistungsfaktor vergleicht Wirk- und Scheinleistung. Der Wirkungsgrad vergleicht nutzbare Ausgangsleistung mit aufgenommener Wirkleistung. Ein Gerät kann daher unterschiedliche Werte haben.
Unterstützt dieser Rechner Drehstrom?
Nein. Er verwendet die einphasige Scheinleistungsformel. Bei Leitermessungen in symmetrischen Drehstromsystemen ist ein zusätzlicher Faktor von Wurzel drei erforderlich.
Was stellt die Blindleistung dar?
Blindleistung steht für die Energie, die pro Periode mit elektrischen oder magnetischen Feldern ausgetauscht wird. Sie erhöht die Strombelastung, liefert aber über eine vollständige Periode keine Nettoarbeit.