Hitzeindex-Rechner

Ermitteln Sie gefühlte Temperatur und Hitzebelastung aus Lufttemperatur und relativer Luftfeuchtigkeit.

Gefühlte Temperatur
Schätzen Sie mit der NOAA-Hitzeindexformel, wie heiß es sich draußen anfühlt.

Über den Hitzeindex

Der Hitzeindex schätzt, wie heiß sich warme, feuchte Luft für den menschlichen Körper anfühlt. Hohe Luftfeuchtigkeit verlangsamt die Verdunstung von Schweiß und schwächt damit einen der wichtigsten Kühlmechanismen des Körpers. Eine bei trockener Luft erträgliche Temperatur kann daher bei höherem Feuchtegehalt eine deutlich größere körperliche Belastung verursachen. Dieser Rechner kombiniert die Lufttemperatur in Grad Fahrenheit mit der relativen Luftfeuchtigkeit und gibt die gefühlte Temperatur in Fahrenheit und Celsius aus. Die Berechnung folgt der vom US-amerikanischen National Weather Service verwendeten Regression. Sie beginnt mit einer einfacheren Schätzung und nutzt bei ausreichend warmen Bedingungen die vollständige Rothfusz-Regression. Die vollständige Gleichung enthält Temperatur, relative Luftfeuchtigkeit, quadratische Terme und Wechselwirkungsterme. Standardkorrekturen verbessern die Schätzung bei ungewöhnlich trockenen Bedingungen zwischen 80°F und 112°F sowie sehr feuchten Bedingungen zwischen 80°F und 87°F. Die Methode ist vor allem für Temperaturen ab etwa 80°F und eine relative Luftfeuchtigkeit ab 40 Prozent ausgelegt. Der Hitzeindex setzt Schatten und schwachen Wind voraus. Direkte Sonne kann die gefühlte Hitze erheblich erhöhen; starker Wind kann den Wärmeaustausch verändern. Kleidung, körperliche Anstrengung, Flüssigkeitsversorgung, Alter, Gesundheit, Hitzeanpassung und Medikamente beeinflussen ebenfalls das persönliche Risiko. Die Zahl ist deshalb ein Planungsindikator, keine Diagnose und keine Sicherheitsgarantie. Berücksichtigen Sie stets amtliche Warnungen vor Ort und beenden Sie die Aktivität bei Schwindel, Verwirrtheit, Übelkeit, Kopfschmerzen oder ungewöhnlicher Schwäche. Das Hitzerisiko steigt im Allgemeinen über die Bereiche Vorsicht, erhöhte Vorsicht, Gefahr und extreme Gefahr hinweg an. Auch niedrigere Werte können Menschen bei längerer Arbeit oder sportlicher Belastung beeinträchtigen, insbesondere ohne Abkühlpausen. Nutzen Sie das Ergebnis, um anstrengende Aufgaben in kühlere Stunden zu verlegen, mehr Trink- und Ruhepausen einzuplanen, Schatten bereitzustellen und Kollegen oder Teammitglieder zu beobachten. Für betriebliche Entscheidungen gelten die einschlägigen Vorschriften und organisationsinternen Hitzepläne. Verwenden Sie für die Wetterbeobachtung aktuelle Temperatur- und Feuchtewerte vom gleichen Ort und Zeitpunkt, statt nicht zusammengehörige Messungen zu kombinieren.

Beispiele für den Hitzeindex

Bei hohen Temperaturen können kleine Feuchteänderungen große Auswirkungen haben.

BedingungenGefühlte TemperaturEinordnung
90°F und 70% Luftfeuchtigkeit105.9°FGefährliche Hitzebelastung möglich
95°F und 50% Luftfeuchtigkeit105.2°FFeuchtigkeit erhöht die gefühlte Temperatur
85°F und 60% Luftfeuchtigkeit89.3°FEs fühlt sich wärmer an als die gemessene Lufttemperatur

So berechnen Sie den Hitzeindex

  1. Geben Sie die aktuelle Lufttemperatur im Schatten in Grad Fahrenheit ein.
  2. Geben Sie die relative Luftfeuchtigkeit als Prozentsatz von null bis hundert ein.
  3. Wählen Sie Hitzeindex berechnen, um die gefühlte Temperatur zu schätzen.
  4. Vergleichen Sie das Ergebnis vor Aktivitäten im Freien mit örtlichen Hitzeempfehlungen.

Häufig gestellte Fragen

Was misst der Hitzeindex?

Er schätzt die gefühlte Hitze, wenn Luftfeuchtigkeit die Verdunstungskühlung beeinflusst. Er ist nicht identisch mit der gemessenen Lufttemperatur.

Warum steigt der Hitzeindex bei höherer Luftfeuchtigkeit?

Feuchte Luft verlangsamt die Schweißverdunstung auf der Haut. Der Körper gibt Wärme weniger wirksam ab, wodurch gefühlte Temperatur und Hitzebelastung steigen.

Gilt der Hitzeindex bei direkter Sonne?

Die Standardberechnung setzt Schatten und schwachen Wind voraus. In voller Sonne kann es sich deutlich heißer anfühlen als der angegebene Index.

Ist die Gleichung bei kühlem Wetter genau?

Die Hauptregression ist für heiße Bedingungen vorgesehen, meist über etwa 80°F. Bei kühleren Temperaturen können andere Ansätze zur gefühlten Temperatur und Windeffekte relevanter sein.

Sind hitzebedingte Erkrankungen unterhalb der Gefahrenschwelle möglich?

Ja. Anstrengung, Kleidung, Gesundheit, Medikamente und fehlende Hitzeanpassung können das Risiko auf jeder Stufe erhöhen. Beobachten Sie daher Symptome und Bedingungen.