Rechner für den freien Fall

Berechne Fallzeit und Aufprallgeschwindigkeit aus Höhe, Anfangsgeschwindigkeit nach unten und örtlicher Erdbeschleunigung.

Freien Fall berechnen
Gib Strecke, Anfangsgeschwindigkeit nach unten und Fallbeschleunigung in einheitlichen SI-Einheiten ein.

Über den freien Fall

Freier Fall bezeichnet eine Bewegung, die allein durch die Schwerkraft bestimmt wird. Dieser Rechner nutzt die Kinematik mit konstanter Beschleunigung, um die Zeit für eine senkrechte Strecke und die Geschwindigkeit am Ende zu ermitteln. Gib Höhe oder Fallstrecke in Metern, die Anfangsgeschwindigkeit nach unten in Metern pro Sekunde und die Fallbeschleunigung in Metern pro Sekunde zum Quadrat ein. Auf der Erde nahe dem Meeresspiegel sind 9.81 Meter pro Sekunde zum Quadrat ein üblicher Näherungswert. Andere Planeten, Monde, Höhenlagen oder Genauigkeitsanforderungen können einen anderen Wert erfordern. Zunächst wird die Beziehung angewendet: Endgeschwindigkeit zum Quadrat gleich Anfangsgeschwindigkeit zum Quadrat plus zweimal Fallbeschleunigung mal Strecke. Die positive Quadratwurzel ergibt die Endgeschwindigkeit nach unten. Die Fallzeit ist dann die Differenz aus End- und Anfangsgeschwindigkeit, geteilt durch die Fallbeschleunigung. Dabei zeigen Strecke, Anfangsgeschwindigkeit und Schwerkraft alle in dieselbe Richtung nach unten. Wird ein Objekt aus der Ruhe losgelassen, gib als Anfangsgeschwindigkeit null ein. Bei einem Wurf nach unten gib die positive Abwurfgeschwindigkeit ein. Würfe nach oben benötigen eine vorzeichenbehaftete Bewegungsanalyse außerhalb dieses Modells. Luftwiderstand wird bewusst nicht berücksichtigt. Im Vakuum werden Objekte jeder Masse im selben Schwerefeld gleich beschleunigt, daher ist die Masse keine Eingabegröße. In Luft können Form, Fläche, Dichte und Widerstand die Geschwindigkeit begrenzen, besonders bei leichten Objekten oder langen Fallstrecken. Ein kompakter, dichter Körper über eine kurze Fallstrecke lässt sich oft sinnvoll mit Vakuumgleichungen annähern, ein Blatt, Fallschirm oder Fallschirmspringer dagegen nicht. Das ideale Ergebnis ist daher eine nützliche physikalische Referenz und häufig eine obere Schätzung der Aufprallgeschwindigkeit in Luft. Die Höhe muss den tatsächlichen senkrechten Weg beschreiben, nicht die Länge einer geneigten Bahn. Verwende durchgehend SI-Einheiten oder rechne vor der Eingabe um. Messunsicherheit und örtliche Schwerkraftunterschiede bestimmen, wie viele Stellen sinnvoll sind. Der Rechner zeigt mehrere Nachkommastellen, doch diese Anzeigepräzision garantiert keine entsprechende physikalische Genauigkeit. Bei Sicherheitsanalysen, Auslegung gegen Aufprall oder langen atmosphärischen Fallbewegungen müssen auch Luftwiderstand, Wind, Lageänderungen, Materialverformung und Unsicherheiten berücksichtigt werden, statt nur das ideale Ergebnis zu nutzen.

Beispiele für freien Fall

BewegungsdatenIdeales ErgebnisSzenario
100 m, 0 m/s, 9.81 m/s²4.515236 s, 44.294469 m/sAuf der Erde aus der Ruhe losgelassenes Objekt
80 m, 10 m/s, 9.81 m/s²3.145845 s, 40.860739 m/sNach unten geworfenes Objekt
50 m, 0 m/s, 1.62 m/s²7.856742 s, 12.727922 m/sIdealer Fall bei Mondgravitation

So berechnest du den freien Fall

  1. Miss die senkrechte Fallstrecke und rechne sie in Meter um.
  2. Gib bei einem Fall aus der Ruhe null ein, sonst die Anfangsgeschwindigkeit nach unten.
  3. Gib die örtliche Fallbeschleunigung in Metern pro Sekunde zum Quadrat ein.
  4. Wähle Berechnen und lies ideale Fallzeit und Aufprallgeschwindigkeit ab.

Häufig gestellte Fragen

Beeinflusst die Masse den idealen freien Fall?

Nein, die Masse kürzt sich in den idealen Gleichungen der Fallbeschleunigung heraus. Ohne Luftwiderstand fallen Objekte am selben Ort mit gleicher Beschleunigung.

Welchen Wert sollte ich für die Erdgravitation verwenden?

In Oberflächennähe sind 9.81 Meter pro Sekunde zum Quadrat ein üblicher Näherungswert. Breitengrad und Höhenlage verursachen kleine Abweichungen, die bei höherer Präzision relevant werden.

Berücksichtigt der Rechner Luftwiderstand?

Nein, er modelliert konstante Fallbeschleunigung im Vakuum. Luftwiderstand kann reale Fallzeiten verlängern und Aufprallgeschwindigkeiten verringern.

Kann ich eine Anfangsgeschwindigkeit nach oben eingeben?

Dieses Formular behandelt die Anfangsgeschwindigkeit als positive Geschwindigkeit nach unten. Ein Wurf nach oben braucht vorzeichenbehaftete Koordinaten und muss den Aufstieg vor dem Fall einbeziehen.

Warum ist die Aufprallgeschwindigkeit eine ideale Schätzung?

Die Gleichung setzt während des gesamten Falls konstante Schwerkraft und keinen Widerstand voraus. Reale Atmosphären- und Geländebedingungen können das beobachtete Ergebnis verändern.