Rechner für den zerebralen Perfusionsdruck
Berechnen Sie CPP aus systolischem und diastolischem Blutdruck sowie intrakraniellem Druck.
Zum zerebralen Perfusionsdruck
Beispiele zur CPP-Berechnung
Die Beispiele berechnen MAP als Summe aus systolischem und doppeltem diastolischem Druck, geteilt durch drei; danach gilt CPP = MAP minus ICP.
| Eingaben | Berechneter CPP | Kontext |
|---|---|---|
| Blutdruck 120/80 mmHg; ICP 15 mmHg | 78.3 mmHg | MAP beträgt 93.3 mmHg |
| Blutdruck 110/70 mmHg; ICP 20 mmHg | 63.3 mmHg | MAP beträgt 83.3 mmHg |
| Blutdruck 90/60 mmHg; ICP 25 mmHg | 45 mmHg | MAP beträgt 70 mmHg |
So berechnen Sie CPP
- Geben Sie den systolischen Wert der Blutdruckmessung ein.
- Geben Sie den zugehörigen diastolischen Druck in Millimeter Quecksilbersäule ein.
- Geben Sie den zum selben klinischen Zeitpunkt gemessenen intrakraniellen Druck ein.
- Wählen Sie CPP berechnen und prüfen Sie den geschätzten MAP und CPP.
- Bewerten Sie das Ergebnis zusammen mit den Verlaufsmessungen und dem Ziel des Behandlungsteams.
Häufig gestellte Fragen
Welche Formel verwendet dieser CPP-Rechner?
Er schätzt MAP als systolischen Druck plus doppelten diastolischen Druck, die Summe geteilt durch drei. CPP ist anschließend MAP minus intrakranieller Druck.
Was ist ein normaler zerebraler Perfusionsdruck?
Es gibt kein allgemeingültiges Ziel für alle Personen oder Erkrankungen. Viele neurointensivmedizinische Protokolle für Erwachsene verwenden etwa 60 bis 70 mmHg, die Ziele werden jedoch individuell festgelegt.
Kann ich einen Manschettenblutdruck für CPP verwenden?
Eine Manschettenmessung erlaubt zusammen mit einem gültigen ICP-Wert eine Schätzung. In der Intensivmedizin ist direkt überwachter arterieller MAP häufig zeitnäher und genauer.
Warum kann CPP sinken?
CPP sinkt, wenn der mittlere arterielle Druck fällt, der intrakranielle Druck steigt oder beides eintritt. Ursache und Verlauf sind aussagekräftiger als ein isolierter Wert.
Diagnostiziert dieses Ergebnis eine Hirnverletzung?
Nein. CPP ist ein physiologischer Schätzwert und erklärt nicht die Ursache eines auffälligen Werts. Eine Diagnose erfordert Untersuchung, Überwachung, Bildgebung und professionelles klinisches Urteil.