Rechner für Erhaltungsflüssigkeit
Schätzen Sie den täglichen und stündlichen IV-Erhaltungsbedarf mit Holliday-Segar und der pädiatrischen 4-2-1-Regel.
Nur eine klinische Schätzung. Eine Verordnung muss Zustand, Verluste, Elektrolyte, Nierenfunktion und das Urteil der behandelnden Fachperson berücksichtigen.
Zur Berechnung der Erhaltungsflüssigkeit
Beispiele für Erhaltungsflüssigkeit
Die Beispiele zeigen, wie Gewichtsstufen Tagesmenge und Stundenrate verändern.
| Patientengewicht | Geschätzter Bedarf | Berechnung |
|---|---|---|
| 8 kg | 800 mL/day; 32 mL/hour | Das gesamte Gewicht fällt in die erste Stufe mit 100 mL/kg/day und 4 mL/kg/hour. |
| 18 kg | 1,400 mL/day; 56 mL/hour | Die ersten 10 kg nutzen die erste, die übrigen 8 kg die zweite Stufe. |
| 25 kg | 1,600 mL/day; 65 mL/hour | Fünf Kilogramm werden mit den Tages- und Stundenfaktoren der dritten Stufe ergänzt. |
So berechnen Sie Erhaltungsflüssigkeit
- Ermitteln Sie ein aktuelles, klinisch geeignetes Körpergewicht.
- Geben Sie das Gewicht ein und wählen Sie Kilogramm oder Pfund.
- Wählen Sie Erhaltungsflüssigkeit berechnen, um beide Standardformeln anzuwenden.
- Prüfen Sie Tages- und Stundenschätzung; passen Sie sie nur unter klinischer Aufsicht an.
Häufige Fragen zur Erhaltungsflüssigkeit
Was ist die Holliday-Segar-Formel?
Sie schätzt den täglichen Erhaltungswasserbedarf nach Gewichtsstufen mit nacheinander 100, 50 und 20 mL/kg/day. Sie wurde für die Pädiatrie entwickelt und ist weiterhin ein verbreiteter Richtwert.
Was berechnet die 4-2-1-Regel?
Sie schätzt die stündliche Erhaltungsinfusionsrate anhand des Gewichts. Für dieselben grundlegenden Gewichtsstufen gelten 4, 2 und 1 mL/kg/hour.
Warum unterscheiden sich Tages- und Stundenwerte leicht?
Die Stundenregel ist eine praktische klinische Näherung, keine exakte Aufteilung der Holliday-Segar-Tagesmenge. Kleine Unterschiede sind daher zu erwarten, besonders über 10 Kilogramm.
Kann der Rechner eine Flüssigkeitsverordnung ersetzen?
Nein. Eine Verordnung muss Defizite, laufende Verluste, Elektrolyte, Organfunktion, Krankheitsschwere und wiederholte Kontrollen berücksichtigen.
Sollte immer das tatsächliche Gewicht verwendet werden?
Nicht immer. Ödeme, Adipositas, Aszites und größere jüngste Gewichtsänderungen können Anlass sein, ärztlich ein Trocken-, Ideal- oder angepasstes Gewicht zu wählen.