Michaelis-Menten-Gleichungsrechner
Berechnen Sie die Enzymreaktionsrate oder die für eine Zielrate erforderliche Substratkonzentration.
Über die Michaelis-Menten-Gleichung
Michaelis-Menten-Beispiele
Diese Fälle zeigen die Halbsättigung und die Annäherung an die maximale Rate.
| Eingaben | Berechneter Wert | Interpretation |
|---|---|---|
| [S] = 2.5 mM, Km = 0.5 mM, Vmax = 100 | v = 83.333 | Die Substratkonzentration beträgt das Fünffache von Km |
| [S] = 4 mM, Km = 4 mM, Vmax = 80 | v = 40.000 | Die Rate beträgt die Hälfte von Vmax |
| v = 75, Km = 2 mM, Vmax = 100 | [S] = 6.000 mM | Umkehrrechnung der Substratkonzentration |
So verwenden Sie den Kinetikrechner
- Wählen Sie, ob Sie Reaktionsrate oder Substratkonzentration berechnen möchten.
- Geben Sie Vmax und Km mit konsistenten Raten- und Konzentrationseinheiten ein.
- Geben Sie je nach gewählter Berechnung die Substratkonzentration oder eine Zielrate ein.
- Wählen Sie Kinetik berechnen und interpretieren Sie das Ergebnis in den verwendeten Einheiten.
Häufig gestellte Fragen
Was bedeutet Km?
Km ist die Substratkonzentration, bei der das Michaelis-Menten-Modell die Hälfte von Vmax vorhersagt. Ein niedrigerer Km bedeutet oft Halbsättigung bei niedrigerer Substratkonzentration, ist aber nicht immer mit der Bindungsaffinität gleichzusetzen.
Was bedeutet Vmax?
Vmax ist die begrenzende Anfangsreaktionsrate, wenn Substrat im Verhältnis zu Km reichlich vorhanden ist. Ihr Wert hängt von Enzymkonzentration und Messbedingungen ab.
Warum muss die Zielrate unter Vmax liegen?
Das einfache Modell nähert sich bei steigender Substratkonzentration Vmax an, erreicht oder überschreitet sie aber bei keiner endlichen Konzentration. Für eine Zielrate ab Vmax gibt es daher keine endliche physikalische Lösung.
Kann ich mikromolar statt mM verwenden?
Ja, sofern [S] und Km dieselbe Konzentrationseinheit verwenden. Die berechnete Substratkonzentration wird dann ebenfalls in dieser Einheit angegeben.
Funktioniert die Gleichung für kooperative Enzyme?
Meist nicht, da kooperative Kinetik häufig eine sigmoidale statt einer hyperbolischen Ratenkurve erzeugt. Ein Hill-Modell oder ein mechanismusspezifisches Modell kann dann geeigneter sein.