Wasserpotential-Rechner
Berechnen Sie osmotisches Potential und Gesamtwasserpotential aus Konzentration, Temperatur, Ionisation und Druck.
Über das Wasserpotential
Beispiele zum Wasserpotential
Diese Beispiele verwenden die ideale van't-Hoff-Gleichung und gerundete Ergebnisse.
| Bedingungen | Wasserpotential | Interpretation |
|---|---|---|
| 0.10 mol/L Saccharose, 25 °C, i = 1, Druck = 0 MPa | -0.2479 MPa | Eine verdünnte, nicht ionisierende Lösung. |
| 0.20 mol/L gelöster Stoff, 20 °C, i = 2, Druck = 0.5 MPa | -0.4749 MPa | Positiver Druck gleicht das osmotische Potential teilweise aus. |
| 0.05 mol/L gelöster Stoff, 30 °C, i = 1, Druck = 0.2 MPa | 0.0740 MPa | Der Druck übersteigt den Betrag des osmotischen Beitrags. |
So berechnen Sie das Wasserpotential
- Geben Sie die molare Konzentration des gelösten Stoffs ein.
- Geben Sie die Lösungstemperatur in Grad Celsius ein.
- Tragen Sie Ionisationsfaktor und Druckpotential in Megapascal ein.
- Wählen Sie Wasserpotential berechnen und vergleichen Sie osmotisches und Gesamtpotential.
Häufige Fragen zum Wasserpotential
Was bedeutet ein negatives Wasserpotential?
Das Wasser hat weniger potentielle Energie als reines Wasser im Referenzzustand. Bei vorhandenem Transportweg bewegt es sich tendenziell aus einem Bereich mit höherem Wert dorthin.
Warum wird die Temperatur in Kelvin umgerechnet?
Die van't-Hoff-Gleichung benötigt eine absolute Temperaturskala. Durch Addition von 273.15 zu Grad Celsius erhält man den für die Gasbeziehung verwendeten Kelvinwert.
Welchen Ionisationsfaktor sollte ich verwenden?
Verwenden Sie 1 für einen Stoff, der in idealer Lösung als intakte Moleküle vorliegt. Bei dissoziierenden Elektrolyten gilt die effektive Teilchenzahl je Formeleinheit; reales Verhalten kann nichtideal sein.
Ist das Druckpotential immer positiv?
Nein. Der Turgordruck in Zellen ist meist positiv, Wasser unter Zugspannung kann jedoch ein negatives Druckpotential haben. Geben Sie das zum modellierten System passende Vorzeichen ein.
Ist das Matrixpotential enthalten?
Nein, der Rechner addiert nur osmotisches Potential und Druckpotential. Für Böden und poröse Medien können zusätzlich Matrix- und Gravitationskomponenten erforderlich sein.