Rechner für relative Luftfeuchtigkeit
Berechne relative Luftfeuchtigkeit, aktuellen Dampfdruck und Sättigungsdampfdruck aus Lufttemperatur und Taupunkt mit der Magnusformel.
Über relative Luftfeuchtigkeit
Beispiele zur relativen Luftfeuchtigkeit
| Luftbedingungen | Relative Luftfeuchtigkeit | Einordnung |
|---|---|---|
| 22°C Lufttemperatur, 15°C Taupunkt | 64.50% | Mäßig feuchte Raumluft nahe der oberen Komfortgrenze. |
| 30°C Lufttemperatur, 25°C Taupunkt | 74.63% | Warme, feuchte Bedingungen wie an einem tropischen Sommertag. |
| 20°C Lufttemperatur, 5°C Taupunkt | 37.35% | Relativ trockene Luft, wie sie im Winter in beheizten Räumen vorkommt. |
| 18°C Lufttemperatur, 18°C Taupunkt | 100.00% | Gesättigte Luft, bei der Kondensation möglich ist. |
So berechnest du die relative Luftfeuchtigkeit
- Miss die aktuelle Lufttemperatur in °C.
- Miss oder ermittle den Taupunkt für denselben Ort und Zeitpunkt.
- Gib beide Werte ein und stelle sicher, dass der Taupunkt die Lufttemperatur nicht übersteigt.
- Wähle Relative Luftfeuchtigkeit berechnen, um die Feuchte und beide Dampfdrücke zu sehen.
Häufige Fragen zur relativen Luftfeuchtigkeit
Welche relative Luftfeuchtigkeit ist drinnen angenehm?
Viele Gebäude streben ungefähr 30% bis 60% an. Der beste Bereich hängt von Klima, Jahreszeit, Bewohnern und örtlichen Gebäudeempfehlungen ab.
Kann der Taupunkt über der Lufttemperatur liegen?
Nicht bei einer üblichen Beobachtung im Gleichgewicht. Ein höherer Wert deutet meist auf Messfehler, unpassende Beobachtungen oder rasch wechselnde lokale Bedingungen hin.
Warum steigt die relative Feuchte nachts?
Nach Sonnenuntergang kühlt die Luft meist ab und ihr Sättigungsdampfdruck sinkt. Bei nahezu gleichem Feuchtegehalt macht derselbe aktuelle Dampfdruck einen größeren Anteil der Sättigung aus.
Was unterscheidet Luftfeuchtigkeit und Dampfdruck?
Der aktuelle Dampfdruck beziffert den Partialdruck des Wasserdampfs. Die relative Feuchte vergleicht ihn mit dem Sättigungsdampfdruck bei der aktuellen Temperatur.
Wie genau ist die Magnusformel?
Sie ist für übliche Wettertemperaturen und technische Abschätzungen sehr hilfreich. Extreme Bedingungen oder präzise Laborarbeiten können detailliertere Gleichungen und kalibrierte Messungen erfordern.