Elastizitätsmodul-Rechner
Berechnen Sie den Elastizitätsmodul aus Normalspannung und Dehnung nach dem Hookeschen Gesetz.
Über den Elastizitätsmodul
Beispiele für den Elastizitätsmodul
| Spannung und Dehnung | Elastizitätsmodul | Typischer Vergleich |
|---|---|---|
| σ = 200 MPa, ε = 0.001 | E = 200 GPa | Stahlähnliche Steifigkeit |
| σ = 70 MPa, ε = 0.001 | E = 70 GPa | Aluminiumähnliche Steifigkeit |
| σ = 3 MPa, ε = 0.002 | E = 1.5 GPa | Bereich flexibler Polymere |
So berechnen Sie den Elastizitätsmodul
- Bestimmen Sie die Normalspannung, indem Sie die Axialkraft durch die ursprüngliche Querschnittsfläche teilen.
- Bestimmen Sie die Dehnung, indem Sie die Längenänderung durch die ursprüngliche Länge teilen.
- Geben Sie die Spannung in Pascal und die Dehnung als dimensionslose Dezimalzahl ein.
- Wählen Sie Modul berechnen und vergleichen Sie das Ergebnis mit geeigneten Werkstoffdaten.
Häufig gestellte Fragen
Wie lautet die Formel für den Elastizitätsmodul?
Im linear-elastischen Bereich gilt E = σ/ε. Die Spannung muss durch die zugehörige dimensionslose Dehnung geteilt werden.
Welche Einheiten hat der Elastizitätsmodul?
Die SI-Einheit ist Pascal, entsprechend einem Newton pro Quadratmeter. Für die meisten technischen Werkstoffe sind Angaben in MPa oder GPa zweckmäßig.
Bedeutet ein höherer Elastizitätsmodul eine höhere Festigkeit?
Nicht unbedingt: Der Modul beschreibt die Steifigkeit, nicht die Festigkeit bis zum Versagen. Ein steifer Werkstoff kann dennoch spröde sein oder eine vergleichsweise niedrige Bruchspannung haben.
Kann ich die Spannung nach Beginn des Fließens verwenden?
Der einfache Quotient gilt für den linear-elastischen Bereich vor dem Fließen. Außerhalb dieses Bereichs verwenden Sie einen Tangenten-, Sekanten- oder anderen für das Werkstoffmodell definierten Modul.
Warum ist die Dehnung dimensionslos?
Die Dehnung ist eine Längenänderung geteilt durch eine ursprüngliche Länge in derselben Einheit. Die Längeneinheiten kürzen sich heraus, sodass ein dimensionsloses Verhältnis bleibt.