AUDIT-C-Rechner zum Alkohol-Screening

Werten Sie den validierten AUDIT-C mit drei Fragen zu riskantem Alkoholkonsum aus und erfahren Sie, was das Ergebnis bedeutet.

AUDIT-C-Fragebogen
Antworten Sie anhand Ihres üblichen Alkoholkonsums im vergangenen Jahr. Dieses Screening stellt keine Diagnose einer Alkoholkonsumstörung.

Über das AUDIT-C-Alkohol-Screening

AUDIT-C ist ein kurzer Fragebogen zum Alkohol-Screening, abgeleitet aus dem von der Weltgesundheitsorganisation entwickelten Alcohol Use Disorders Identification Test mit zehn Fragen. Die drei Fragen betreffen die Trinkhäufigkeit, die übliche Anzahl an Getränken an einem Trinktag und die Häufigkeit von sechs oder mehr Getränken bei einer Gelegenheit. Jede Antwort erhält null bis vier Punkte; insgesamt sind null bis zwölf Punkte möglich. Höhere Werte deuten auf eine größere Wahrscheinlichkeit riskanten Trinkens oder einer Alkoholkonsumstörung hin und bieten eine Grundlage für ein Gespräch mit einer medizinischen Fachperson. Üblicherweise gilt ein Wert ab 4 bei Männern und ab 3 bei Frauen als positiv, wobei Organisationen und klinische Einrichtungen andere Grenzwerte nutzen können. Die Grenzwertauswahl verwendet diese häufig genannten Werte. Ein positives Screening ist keine Diagnose und bedeutet nicht, dass jemand ein Alkoholiker ist. Dieser Begriff kann stigmatisieren und ist keine diagnostische Schlussfolgerung dieses Fragebogens. Vor einer Beratung kann eine Fachperson weitere Fragen zu Menge, Kontrolle, Folgen, Toleranz, Entzug, Medikamenten, Schwangerschaft, Erkrankungen und Sicherheit stellen. Ein Standardgetränk ist je nach Land unterschiedlich definiert. In den USA enthält es etwa 14 Gramm reinen Alkohol, ungefähr die Menge in 12 Flüssigunzen gewöhnlichem Bier, 5 Flüssigunzen Wein oder 1.5 Flüssigunzen Spirituosen. Starkbier, große Weingläser, Cocktails und gemeinsam genutzte Gefäße können mehr als ein Standardgetränk enthalten. Die tatsächliche Anzahl an Standardgetränken abzuschätzen, verbessert die Aussagekraft der Antworten. Antworten Sie ehrlich für den von Ihrer behandelnden Fachperson genannten Zeitraum, meist das vergangene Jahr. Auch ein Wert unter dem Grenzwert garantiert nicht, dass Alkoholkonsum für eine bestimmte Person sicher ist. Schwangerschaft, Autofahren, bestimmte Medikamente, Lebererkrankungen, frühere Abhängigkeit und andere Umstände können Alkoholverzicht erfordern. Treten nach dem Absetzen Zittern, Schwitzen, Halluzinationen, Krampfanfälle, starke Angst oder Verwirrtheit auf, suchen Sie dringend medizinische Hilfe, da Entzug gefährlich sein kann. Dieser private Rechner dient nur der informativen Auswertung und ersetzt keine vertrauliche Abklärung, Diagnose, Krisenhilfe oder Behandlung.

Beispiele zur AUDIT-C-Auswertung

AntwortpunkteGesamtpunktzahlBeispielhafte Einordnung
Nie, ein oder zwei, nie: 0 + 0 + 00Unter den üblichen Grenzwerten
Einmal im Monat oder seltener, drei oder vier, monatlich: 1 + 1 + 24Bei üblichen Grenzwerten für Männer und Frauen positiv
Zwei- bis dreimal pro Woche, fünf oder sechs, wöchentlich: 3 + 2 + 38Eine höhere Punktzahl erfordert weitere Abklärung

So verwenden Sie AUDIT-C

  1. Wählen Sie den in Ihrem Kontext geltenden Screening-Grenzwert.
  2. Wählen Sie die Antwort, die Ihre Trinkhäufigkeit am besten beschreibt.
  3. Wählen Sie die übliche Menge und die Häufigkeit von sechs oder mehr Getränken.
  4. Berechnen Sie den Wert und besprechen Sie ein positives Ergebnis oder andere Sorgen mit einer medizinischen Fachperson.

Häufig gestellte Fragen

Diagnostiziert AUDIT-C Alkoholabhängigkeit?

Nein. AUDIT-C ist ein Screening-Instrument, das Personen erkennt, die von weiterer Abklärung profitieren könnten. Eine Diagnose erfordert eine qualifizierte Fachperson und umfassendere Kriterien.

Welche Punktzahl gilt als positiv?

Übliche Grenzwerte sind 4 oder mehr für Männer und 3 oder mehr für Frauen. Manche Gesundheitssysteme verwenden je nach Zielgruppe und Zweck andere Werte.

Was zählt als ein Standardgetränk?

In den USA enthält ein Standardgetränk etwa 14 Gramm reinen Alkohol. Viele Dosen, Gläser und Mischgetränke enthalten mehr als eine Standardportion.

Kann trotz niedriger Punktzahl ein Problem bestehen?

Ja. Eine Punktzahl garantiert keine Sicherheit und erfasst nicht jede Folge oder medizinische Situation. Besprechen Sie Sorgen zu Kontrolle, Schäden oder Entzug mit einer Fachperson.

Was sollte ich nach einem positiven Screening tun?

Sie können das Ergebnis für eine vertrauliche Abklärung mit Ihrer hausärztlichen Praxis oder einer Fachperson für psychische Gesundheit teilen. Bei schweren Entzugssymptomen oder unmittelbarer Gefahr ist dringende Hilfe nötig.