Rechner für den arteriellen Blut-pH
Berechnen Sie den Blut-pH aus Bicarbonat und arteriellem Kohlendioxidpartialdruck mit der Henderson-Hasselbalch-Gleichung.
Den berechneten arteriellen pH verstehen
Beispiele für den arteriellen pH
| Arterielle Blutgaswerte | Berechneter pH | Grundlegende Einordnung |
|---|---|---|
| HCO3 24 mEq/L, PaCO2 40 mmHg | 7.401 | Normalbereich |
| HCO3 12 mEq/L, PaCO2 40 mmHg | 7.100 | Azidämie |
| HCO3 30 mEq/L, PaCO2 30 mmHg | 7.623 | Alkalämie |
So berechnen Sie den arteriellen pH
- Entnehmen Sie Bicarbonat und PaCO2 derselben arteriellen Blutgasprobe.
- Geben Sie Bicarbonat in mEq/L ein.
- Geben Sie PaCO2 in mmHg ein.
- Berechnen Sie den pH und beurteilen Sie ihn zusammen mit der vollständigen Blutgasanalyse und dem klinischen Bild.
Häufig gestellte Fragen
Wie hoch ist der normale arterielle Blut-pH?
Der übliche Referenzbereich liegt bei 7.35 bis 7.45. Laborbereiche und klinische Interpretation können geringfügig abweichen.
Was ist die Henderson-Hasselbalch-Gleichung?
Sie beschreibt die Beziehung zwischen pH, Bicarbonat und gelöstem Kohlendioxid im Blutpuffersystem. Die Konstante 0.03 wandelt PaCO2 in eine ungefähre Konzentration gelösten Kohlendioxids um.
Bedeutet ein niedriger pH immer eine metabolische Azidose?
Nein. Eine Azidämie kann metabolisch, respiratorisch oder durch beides entstehen. Bicarbonat, PaCO2, Kompensation und klinischer Kontext helfen bei der Unterscheidung.
Warum können berechneter und gemessener pH abweichen?
Rundung, Temperatur, Analysemethoden und Probenhandhabung können kleine Unterschiede verursachen. Das angegebene Bicarbonat kann zudem aus gemessenem pH und PaCO2 berechnet statt direkt gemessen sein.
Können venöse Werte verwendet werden?
Die Gleichung kann dieselbe Pufferbeziehung beschreiben, aber venöse und arterielle Referenzwerte sind nicht austauschbar. Nutzen Sie eine zur Probe passende Interpretation und klinische Anleitung.